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Die Fantasy haben wir in dieser von Alisha Bionda und Michael Borlik herausgegebenen Anthologie beim Wort genommen. Vor allem fantasievoll sind die Geschichten.
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Jean-Christophe Grangé: Der Ursprung des Bösen, gelesen von Nicole Engeln & Dietmar Wunder
Jetzt bestellen bei amazon.de! Der Psychiater Mathias Freire hat nach einem beruflichen Fiasko in Paris in Bordeaux in einer Klinik ein Leben ohne Schwierigkeiten und ohne Höhepunkte aufgebaut. Seine FĂ€lle behandelt er ohne Höhen und Tiefen nach vorgegebenem Schema und seine Wohnung ist so unpersönlich wie ein Hotelzimmer eingerichtet. Bloß keine NĂ€he zulassen, bloß keine Bindung eingehen ist sein Motto.

Eines Abends wird ihm ein Patient gebracht, dessen Fall ihn nicht mehr loslĂ€sst. Der Patient wird eines Ritualmordes verdĂ€chtigt und all seine Erfahrung sagt Freire, dass mit den Ermittlungen irgendetwas nicht stimmen kann. Er beginnt selbst zu recherchieren und stĂ¶ĂŸt auf immer mehr Ungereimtheiten, auch in seinem eigenen Leben. Es scheint, als wĂŒrden seine Erinnerungen ihn trĂŒgen, als hĂ€tte er nicht in Paris als Psychiater gearbeitet, sondern als Obdachloser gelebt. Alte Freunde erkennen ihn, erinnern sich an ihn. Und es scheint, als habe er als Obdachloser einen Ă€hnlichen Ritualmord begangen, wie der, fĂŒr den sein Patient gerade beschuldigt wird. Und selbst das scheint noch nicht das Ende der Kette von unerinnerten, aber von ihm gelebten, Leben zu sein.

Das Hörbuch wird von zwei Sprechern gelesen, wie der Roman zwei Protagonisten hat. Zum einen wird aus der Sicht von Freire erzĂ€hlt, zum Anderen aus Sicht der ermittelnden Kommissarin, die auch deutlich mehr tut, als das wofĂŒr sie bezahlt wird. Durch die beiden Sprecher behĂ€lt man zumindest die Übersicht, was die Perspektive angeht. Denn sonst ist die ErzĂ€hlung eher verworren und konfus, was nicht nur an Freires ErinnerungslĂŒcken und langsames Herantasten an die Wirklichkeit liegt. Die ganze ErzĂ€hlung weist LogiklĂŒcken und Herbeigeschriebenes auf, das einfach unglaublich ist. Und ich meine nicht unglaublich im Sinne von »wie kann so was passieren«, sondern unglaublich im Sinne von »das glaub ich jetzt nicht, das muß der Autor erfunden haben«. Vor allem aber ist die Geschichte viel zu lang zu ausgewĂ€lzt. Psychiater und Kommissarin entdecken Dinge unabhĂ€ngig voneinander und der Zuhörer wird jedes Mal mitgeschleppt und mit Dingen konfrontiert, die er vorher schon erfahren hat. Das macht das konzentrierte Zuhören mĂŒhselig ist ist er Spannung nicht zutrĂ€glich. Das völlig unbefriedigende Ende macht den Zuhörer dann doch zufrieden, weil es endlich zu Ende ist.

Fazit: Nur was fĂŒr eingefleischte Fans des Autors, obwohl das Hörbuch an sich wirklich gut gemacht ist. LĂŒbbe Audio ist dazu ĂŒbergegangen kurz vor Ende der CDs Musik einzuspielen, was mir persönlich sehr gut gefĂ€llt, weil ich mich dann drauf einstellen kann, dass ich mich gleich umdrehen und die CD wechseln muss.

Jean-Christophe Grangé: Der Ursprung des Bösen, gelesen von Nicole Engeln & Dietmar Wunder.
Luebbe Audio, August 2012.
8 CDs, 19,99 Euro.

Regina Lindemann

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