Ganz schön bissig ...
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Stephan M. Rother : Sturmwelle
Jetzt bestellen bei amazon.de! Lara Rasmussen, die Heldin des neuen Mystery-Werkes von Stephan M. Rother, hat ein Lebensziel, das sie verbissen verfolgt: Sie muss um jeden Preis das Vermächtnis ihres Vaters erfüllen und der tosenden Nordsee das Geheimnis um die sagenhafte Insel Rungholt entreißen. Rungholt ist das Atlantis der Nordsee, Versunken 1362 als Strafe für das babylonische Leben der Bewohner. Angeblich soll man bei ruhiger See noch heute die Glocken von Rungholt aus den Tiefen der Nordsee hören – so die Sage und Grundidee des neuen Mystery-Thrillers von Rother.
Lara Rasmussen verbringt ihre letzten Sommerferien bevor sie volljährig wird bei ihrem Stiefvater auf Hallig-Horn – zum letzten Mal, denn das Verhältnis zu ihm ist mehr als schlecht. Hallig-Horn ist ein skurilles Überbleibsel altwürdiger Staatskultur: Nach der „Übernahme“ der Stadt durch einen gefürchteten Seeräuber (auch aus dem Hause Rasmussen), blieb diese Stadt fest in der Hand der Belagerer. Diesem Grund verdankt der Ort es, dass bei einer Katastrophe in der Nähe von Pellworm, bei der 29 Arbeiter ertrinken, sowohl die deutsche Polizei als auch die Miliz der Dänen anrückt.
Als die Glocken von Rungholt erneut erklingen, warnen diese nicht nur vor der Profitgier schmieriger Investoren, die ein Auge auf das Wattenmeer vor den Inseln geworfen hat. Nur Lara (gut – auch die Polizisten) können verhindern, dass ein ganzer Landstrich und seine Bewohner im Meer versinken.
Sturmwelle ist Rothers bislang dunkelstes Buch. Die dunklen Wintertage des hohen, deutschen Nordens, in denen das Buch entstanden ist, schulden dem Titel die wahrscheinlich unheilvollste Stimmung, die man bislang bei Rother lesen konnte. Geschickt verpackt der Autor die historische Sage mit düsterer Stimmung und spannender Mystik. Man merkt, dass Rother nicht nur Interesse an Geschichte hat, sondern diese lebt. Mit gelungenem Wortwitz und dunklem Humor entsteht ein sehr umfangreiches Buch, von dem man fast schon den Eindruck hat, dass es „gerade so noch“ in die „unter 10 Euro“ Preiskategorie gedrückt wurde. Kein Vorwort, kein Nachwort, keine Danksagungen – nur 539 Seiten Spannung.
Rother erklärt gerne, daher auch der Umfang, dies wird aber zu keiner Zeit langweilig und die historischen Elemente der Sage (vor allem in der ersten Hälfte des Buches) sind mit einem Gespinst von Fakten zu einem Stoff gewoben, den man fast glauben kann. Sturmwelle macht Laune auf die raue See und die Geheimnisse eines ganzen Landstrichs.
Mein persönlicher Favorit, allein schon vom Namen her, ist Graf Gyllenlove. Herrlich.
Fazit: Gute Unterhaltung für die dunkle Jahreszeit. Am besten Einpacken für ein paar Tage Auszeit an der Nordsee.

Stephan M. Rother : Sturmwelle.
Blanvalet, September 2012.
544 Seiten, Taschenbuch, 9,99 Euro.

Ralf Seybold

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