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Brian Conaghan: Der Junge, der es regnen ließ
Jetzt bestellen bei amazon.de! In Brian Conaghans Debütroman geht es um den 16-jährigen Clem Curran, der aufgrund der beruflichen Lage seines Vaters von Südengland nach Glasgow umziehen muss. An seiner neuen Schule wird er schon bald, aufgrund seines britischen Akzentes und seiner Hobbies (er interessiert sich nicht für Fußball und spricht leidenschaftlich gern über Literatur und seine Lieblingsband The Smiths) von einigen Mitschülern massiv gemobbt – bis es schließlich zum Eklat kommt.

„Der Junge, der es regnen ließ“ ist ein im doppelten Wortsinn überwältigendes Buch: Zum einen ist es sprachlich brillant und sticht schon damit aus der Masse der Jugendbücher hervor:

„Das also war Glasgow mit ihrem Etikett `Keine üble Stadt`. Insgeheim stolz auf dieses Etikett. Am Ärmel trägt sie es, am Kragen, an den Socken, am Arsch. Gewiss will doch keine Stadt, dass einem von ihr übel wird?Glasgow, ich wollte dir nicht auf die Füße treten. Ich wollte mich nicht hier breitmachen. Ich wollte deine Weiber nicht stehlen. Ich wollte mich nicht mit deinen Lehrerinnen anfreunden. Ich wollte nicht. Ich wollte nicht. Glasgow. Ich wollte nicht einmal hier sein.“ (Seite 147)

Zum anderen überwältigt es durch seine inhaltliche Brisanz und lässt einen noch lange betroffen und sprachlos zurück.

Das Besondere an diesem Buch ist, dass es nicht nur aus einer Perspektive beziehungsweise aus der Sicht eines allwissenden Erzählers geschrieben ist, sondern dass nach und nach unterschiedliche Figuren (z.B. Clems Freundin Rosie, ein früherer Lehrer sowie eine aktuelle Lehrerin) ihre Version der Geschichte erzählen, bis im letzten Teil Clem selbst zu Wort kommt. So fügt sich die Geschichte zusammen – wobei immer auch ein Hauch des Misstrauens mitschwingt, weil man nie genau weiß, welchem Erzähler man wie viel glauben kann.

Fazit: Sehr zu empfehlen!!!

Brian Conaghan: Der Junge, der es regnen ließ.
Baumhaus, Dezember 2012.
208 Seiten, Gebundene Ausgabe, 12,99 Euro.

Nadine Roggow

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