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V. S. Ramachandran: Die Frau, die Töne sehen konnte
Jetzt bestellen bei amazon.de! Der Neurowissenschaftler und Autor Vilaynur S. Ramachandran geht in diesem Buch elementaren Fragen nach dem, was das Menschsein ausmacht, auf den Grund.

Abgeleitet aus seinen neurowissenschaftlichen Anschauungen und dennoch gut verständlich und vor allem überaus interessant und spannend aufbereitet, stellt er seine Forschungen in diesem Buch vor.
Anhand von Patienten, die erstaunliche und Aufsehen erregende Störungen aufweisen, erklärt Ramachandran uns so den Zusammenhang zwischen Geist, Körper und Gehirn.
Am Beispiel autistischer Persönlichkeitsbilder erläutert er u. a. die Spiegelneuronen-Hypothese. Er erzählt von Patrick, der einen Phantomzwilling sieht der seine Bewegungen nachahmt, oder von Ali, der glaubt, dass er nicht existent ist. Optische Täuschungen oder Verleugnungssyndrome bei Hirnverletzten - mit diesen und vielen weiteren faszinierenden Veranlagungen von verschiedensten Personen konfrontiert uns der Autor. So erfahren wir zum Beispiel von Synästhetikern, die Töne als Farben wahrnehmen. Dabei macht uns Ramachandran so ganz nebenbei bewusst, wie wir uns alle in unserer Alltagssprache synästhetischer Metaphern bedienen. Oder wir erfahren, dass Synästhesie bei kreativen Menschen häufiger vorkommt; dass möglicherweise bei begabten Schriftstellern und Lyrikern eine erhöhte Konnektivität zwischen Wort- und Spracharealen vorliegt. Unter anderem waren Wassily Kandinsky, Jackson Pollock und Vladimir Nabokov allesamt Synästhesisten. Der vermutlich bekannteste Musik-Synästheset war Franz Liszt, der sein Orchester mit Ausrufen wie "etwas blauer bitte", oder "dies ist ein tiefes Violett", verblüfft haben soll.
In einem anderen Kapitel schreibt Ramachandran von den Neuronen, die unsere Zivilisation geprägt haben. Er vertritt die These, dass es eine genetische Veränderung im Gehirn gegeben hat, die unsere Fähigkeit voneinander zu lernen verstärkte, was uns wiederum die Verbreitung neuer Erfindungen ermöglicht hat.

Letztlich macht uns Ramachandran bewusst, auf welche Weise wir die Welt wahrnehmen, was uns Menschen von anderen Lebewesen unterscheidet, was unsere Existenz als so unvergleichlich auszeichnet.

Vilayanur S. Ramachandran ist Neurowissenschaftler und Direktor des Center for Brain and Cognition in San Diego und Professor für Psychologie und Neurowissenschaften an der University of California. Er ist Mitglied im Century Club der Newsweek, der die hundert wichtigsten Menschen für die Zukunft Amerikas umfasst. Er lebt in Del Mar, Kalifornien.

V. S. Ramachandran: Die Frau, die Töne sehen konnte.
Rowohlt, Januar 2013.
Gebundene Ausgabe, 24,95 Euro.

Annegret Glock

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