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Sascha Reh: Gibraltar
Jetzt bestellen bei amazon.de! Mannoman. In dieser Zeit mit einem Bankerroman rauszukommen, erfordert viel Chuzpe. Wer kann sich schon vorurteilsfrei dem Thema stellen. Unsere Gedanken, unsere Wut, unsere Hilflosigkeit, spiegelt sich tagtäglich in sich immer mehr überschlagenden Meldungen, über diese Bankenkrisen, ausgelöst durch skrupellose Gier von Derivaten – Zertifikaten - Zocker, gedeckelt und abgesichert durch einen unsäglichen Neoliberalismus, dessen Ursprung in der Reagen - Kohl und Thatcher Zeit liegt. Nun mal langsam Fred, hier handelt es sich um Prosa; da hat sich einer bemüht, sich dem Thema zu nähern und die Menschen und deren unterschiedliche Dramen und Sichtweisen zu beschreiben, bzw. erzählen zu lassen. Ein wenig erinnert der Zusammenfall des Bankhauses Alberts an die Buddenbrooks. Nur 150 Jahre weiter. Also heute. Ich war mir die ganze Zeit nicht sicher, ob mir der Roman gefällt. Aber ich habe ihn zu Ende gelesen. Und dadurch, dass die sechs Hauptprotagonisten jeweils ihr eigenes Buch im Buch bekommen haben, ist es auch wieder interessant. Eine oder mehrere Szenen wiederholen sich dann in einer unterschiedlichen Wahrnehmung. Wobei eine Person (Valerie) nicht nur grenzwertig fern von mir ist, und die Beschreibung einer schizoiden Persönlichkeit, bis zum Erbrechen, nervt. Nun gut, der Mann hat Ahnung davon, wie man im Klappentext liest. Trotzdem fehlt mir bei dem ganzen Buch ein wenig die Haltung. Nicht, dass ich wissen will, warum Banken auf die Pleite ganzer Staaten wetten (dürfen), aber ein wenig mehr Hintergrund hätte ich gut gefunden. Am Ende des Tages bleibt ein Gefühl, ein seltsames Buch gelesen zu haben, das sich nicht entscheiden konnte. Ich kann es nur bedingt empfehlen.

Sascha Reh: Gibraltar.
Schöffling & Co., Februar 2013.
464 Seiten, Gebundene Ausgabe, 22,95 Euro.

Fred Ape

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