Wellensang
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Die Fantasy haben wir in dieser von Alisha Bionda und Michael Borlik herausgegebenen Anthologie beim Wort genommen. Vor allem fantasievoll sind die Geschichten.
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Andrea Bottlinger: Aeternum
Jetzt bestellen bei amazon.de! Amanda hat bereits ihre Eltern verloren, ihr einziger noch lebender Verwandter ist ihr Bruder Roman. Gemeinsam mit ihm schl√§gt sie sich als Einbrecherin durch und sie ist eine Meisterin im Schl√∂sserknacken und Alarmanlagen √úberwinden. Aber ein Auftrag ist der Auftrag zu viel. Sie werden erwischt und als die Wachen drohen Roman zu er-schie√üen, weckt das Kr√§fte in Amanda, von denen sie nicht einmal wu√üte, dass es sie auf dieser Welt √ľberhaupt gibt. Der D√§mon, den sie ausrauben wollten wei√ü daf√ľr sehr gut, was geschieht und weil er auch wei√ü, was Amandas Kr√§fte freigesetzt hat, kennt er auch sofort ihre gr√∂√üten Schw√§che.

Ein Jahr ist seit diesen Ereignissen vergangen. Ein Jahr, in dem die Diebin gezwungen war, dem D√§mon ihre Magierf√§higkeiten zur Verf√ľgung zu stellen, aber auch ein Jahr, in dem sie viel dar√ľber gelernt hat, was eine Magierin ist. Da entsteht mitten in Berlin, mitten auf dem Alexanderplatz aus dem Nichts ein riesiges Loch. Rettungskr√§fte und Stadtf√ľhrung sind ebenso hilf- wie ratlos, Rettungskr√§fte verschwinden genauso spurlos in dem Loch wie ein Trupp, der der Ursache auf den Grund gehen soll.

Die Engel sind ebenso ahnungslos wie die D√§monen und auch sie wollen einen Sp√ľrtrupp losschicken. Weil aber aufgrund alter Feindschaften keine Seite der anderen traut, soll der Trupp aus je einem Vertreter der beiden Gruppen bestehen. Beide Gruppen gehen bei der Auswahl der zu Sendenden pragmatisch vor: Da von den ausgesandten Menschen keiner zur√ľckkehrte, schicken sie den, auf den sie jeweils am Besten verzichten zu k√∂nnen meinen. F√ľr die Engel ist das der ohnehin ausgesto√üene Engel Jun und den D√§monen scheint Amanda die richtige Wahl zu sein: Sie ist durch ihre T√§towierung und durch die Gefangenschaft ihres Bruders an ihrem Meister gebunden, und wenn sie nicht zur√ľckkehrt, gibt es andere wie sie.

Beide Seiten spielen von Anfang an falsch, die Engel versuchen Amanda f√ľr ihre Sache zu rekrutieren und D√§monen sind eben D√§monen. Aber beide Seiten haben eines vergessen: Amanda und Jul sind da unten auf sich allein gestellt und beide sind nicht gl√ľcklich mit der Situation. Sie beginnen, sich anzufreunden und eigene Ziele zu erkennen und zu verfolgen. Dabei wird ihnen klar, dass es um Nichts weniger als den Weiterbestand des Universums geht und dass sie beide wirklich die Einzigen sind, die den Zerfall noch aufhalten k√∂nnen.

Der Roman bietet eine neue Art der Urban-Fantasy ebenso wie starke Charaktere mit guten Motiven. Faszinierend fand ich vor allem den Gedanken, dass der Gott (der der Katholiken) nur ein Gott ist - und nicht mal der Beste von allen.

Fazit: Spannende Fantasy-Unterhaltung, gut entwickelt, gut geschrieben. Ich hoffe, es gibt eine Fortsetzung.

Andrea Bottlinger: Aeternum.
Knaur, April 2013.
576 Seiten, Taschenbuch, 12,99 Euro.

Regina Lindemann

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