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Ian Rankin: Mädchengrab
Jetzt bestellen bei amazon.de! John Rebus als Rentner? Das konnte wohl auch sein Schöpfer Ian Rankin sich nicht so recht vorstellen und so schickt er den ehemaligen Detective Inspector bei der Polizei in Edinburgh auch wieder in den Dienst – sicherlich sehr zur Freude seiner treuen Leserschaft. Das Resultat: Einer der besten Rebus-Romane, die Rankin bisher geschrieben hat.

Statt untätig zu Hause zu sitzen, geht Rebus nun in der „Cold Case“-Abteilung alten ungelösten Verbrechen nach. Als ihn eine Frau um Hilfe bittet, deren Tochter nach einer Silvesterfeier zur Jahrtausendwende nicht mehr aufgetaucht war, sieht es zunächst nach einem hoffnungslosen Fall aus. Bis sich herausstellt, dass im Laufe der Jahre immer wieder junge Mädchen in einem ähnlichen Gebiet verschwanden, entlang der A9. Zuletzt erst vor wenigen Tagen. Um weiter zu ermitteln, braucht Rebus die Hilfe seiner ehemaligen Kollegin Siobhan Clarke – und gefährdet durch seine unorthodoxen Methoden prompt ihre Karriere. Und dann bestätigt ein schockierender Fund seine schlimmsten Befürchtungen …

Trotz einer sechsjährigen Ruhephase hat Rebus nichts an seiner Raubeinigkeit verloren. Er raucht und trinkt wie eh und je und legt sich noch immer mit den Obrigkeiten an. Sein Bekanntenkreis hat sich jedoch, sehr zum Missfallen dieser, erweitert. So trifft er sich nun bisweilen mit seinem ehemaligen Erzfeind Big Ger Cafferty zum Whiskey-Trinken. Bei allen Differenzen haben sie doch eins gemeinsam: Beide wurden sie quasi auf das Abstellgleis gestellt und durch Jüngere ersetzt.

Dies birgt einen weiteren erzählerischen Kniff: Malcolm Fox, um dessen Interne Ermittlungsabteilung inzwischen zwei Romane erschienen sind, taucht auch in „Mädchengrab“ als Ermittler auf. Fox ist fast das augenscheinliche Pendant zu Rebus: Stets einwandfrei gekleidet, trinkt er im Dienst (und auch außerhalb) nur Wasser und scheint sich auch sonst keinen Exzessen hinzugeben. Da ist es nahezu kein Wunder, dass er interne Ermittlungen gegen Rebus vornimmt und seine Arbeitsmethoden in Frage stellt: „Die Polizei ist heute eine andere als die, die Sie kennen. Die Methoden haben sich geändert. (...) Glauben Sie wirklich, dass Sie da noch reinpassen?".

Neben der Krimihandlung steckt in dem neuen Fall aber auch noch ein hervorragender Road-Movie, in dem Rebus durch die entlegensten Orte Schottlands fährt. Eine kurzweiligere Reisevorlage kann es kaum geben!

Ian Rankin: Mädchengrab.
Manhattan, März 2013.
512 Seiten, Gebundene Ausgabe, 19,99 Euro.

Nadine Roggow

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