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Iny Lorentz: Das goldene Ufer
Jetzt bestellen bei amazon.de! Walther und Gisela sind Kinder des Krieges. Gisela zieht mit ihren Eltern schon ihr ganzes Leben mit verschiedenen Regimentern umher und Waisenjunge Walther ist als Trommelbub der Kompanie des Grafen von Renitz.
In der Ferne ist bereits der Kampfeslärm zu hören, als sie sich durch den Schlamm kämpfen. In einer vernichtenden Schlacht werden die Franzosen geschlagen, doch auf beiden Seiten gibt es immense Verluste.
Mehr durch einen Zufall rettet Walther dem Graf das Leben und der verspricht, sich um den Jungen zu kümmern. Gisela, jetzt auch zur Waise geworden, darf ebenfalls mitkommen.
Der Ort des Geschehens: Waterloo.

Auf dem Gut Renitz wachsen sie auf, Gisela als Magd, Walther wird mit Diebold, dem Grafensohn, zusammen unterrichtet und überflügelt diesen intriganten und verwöhnten Adelssprössling bald. Sehr zum Verdruss der Gräfin, die von Anfang an gegen die Aufnahme der Lumpenkinder war.
Als Diebold ein Auge auf Gisela wirft und sie sich ihm immer wieder entzieht, in Walthers Obhut flieht, wächst sein Hass auf Walther.
Bald bleibt ihnen nur noch die Flucht.
Doch wohin sollen sie sich wenden? Amerika, das gelobte Land so vieler hoffnungsvoller Auswanderer, scheint der einzige Ausweg.
Doch dafür benötigt man Geld. Und gültige Papiere. Und keine Verfolger auf den Fersen ...

Endlich, war meine erste Reaktion, als ich den Klappentext las. Endlich nicht mehr Mittelalter, endlich entführen uns die Autoren über den großen Teich, ins Land der unbegrenzten Möglichkeiten! Diese Zeit großer Umbrüche nach den Napoleonischen Kriegen, das spätere Deutschland ein zerrissenes Land verfeindeter Fürstentümer, Unterdrückung der ersten zaghaften Freiheitsbewegungen durch die Obrigkeit bilden den historischen Hintergrund für diese Familiensaga, deren erster Teil in dem vorliegenden Band erzählt wird.
Die Kriegswaisen Gisela und Walther bekommen eine unerwartete Chance, als Graf von Renitz sie in seine Obhut nimmt, doch diese Chance hat einen hohen Preis. Nicht alle sind ihnen wohlgesonnen und mit der Zeit erst wird klar, welche Widrigkeiten ihnen entgegenstehen in Gestalt der bösartigen Gräfin, ihrem verwöhnten Sohn und der fest zementierten Rechte der vorherrschenden Klassen, die sich in Willkür, Ausbeutung und Entrechtung breiter Bevölkerungsschichten austoben durften.
Ein wenig vorhersehbar das Ereignis, das die Flucht auslöst - die Flucht selbst ist hochspannend und beinahe schaut man beim Lesen über die Schulter, wie nah die Verfolger herangekommen sind.
Das Ende des Buches macht sofort auf die Fortsetzung neugierig, die hoffentlich nicht zu lange auf sich warten lassen wird.

Iny Lorentz: Das goldene Ufer.
Knaur, Mai 2013.
640 Seiten, Taschenbuch, 9,99 Euro.

Susanne Ruitenberg

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