Der himmelblaue Schmengeling
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Glück ist für jeden etwas anderes. Unter der Herausgeberschaft von Katharina Joanowitsch versuchen unsere Autoren 33 Annäherungen an diesen schwierigen Begriff.
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Marina Mander: Meine erste Lüge
Jetzt bestellen bei amazon.de! "Meine erste Lüge" ist eine sehr anrührende Geschichte, in der die Autorin ganz aus der Ich-Perspektive des zehnjährigen Luca das Leben dieses Jungen beschreibt, nachdem er seine Mutter tot im Bett findet.

Anfangs glaubt Luca, dass die Mutter irgendwann wieder aufwachen wird. Schließlich passiert es öfter, dass sie wegen ihrem Medikamentenkonsum nicht aufstehen kann.
Als Luca irgendwann begreift, dass die Mutter tot ist, wird ihm sofort klar, dass dies niemand erfahren darf. Denn sonst, glaubt Luca, muss er in ein Waisenhaus und davor hat er panische Angst. In den Waisenhäusern essen alle Kinder dasselbe, man muss mit allen Kindern spielen, mit allen schlafen - auch wenn man nicht müde ist, denkt Luca. Also versucht der Junge seinen Lebensalltag weiterzuführen, als sei die Mutter noch bei ihm. Er geht einkaufen, geht in die Schule, führt Telefongespräche mit der Freundin seiner Mutter, trifft sich mit seinem Freund Andrea, schneidet sich selbst den zu lang gewordenen Pony, und bei allem was er tut, ist die Trauer um die Mutter sein ständiger Begleiter. Einzig seine Katze Blu vermag Luca etwas Trost zu spenden.
Noch beklemmender wird der Zustand, als Luca kein Geld mehr hat, keine frische Kleidung mehr findet und der Verwesungsgeruch schließlich so stark wird, dass der Junge alles kaum mehr aushalten kann.

Lucas kindliche, immer wieder verblüffende Gedankengänge steuern die Tragik der Situationen. Welche Hoffnungen, welche Empfindungen der Junge hat, wie er es überhaupt schaffen kann, für mehrere Tage die Wohnung zusammen mit seiner toten Mutter zu teilen, lässt beim Lesen staunen und gleichsam erschauern.

Marina Mander: Meine erste Lüge.
Piper, April 2013.
192 Seiten, Gebundene Ausgabe, 16,99 Euro.

Annegret Glock

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