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Amélie Nothomb: So etwas wie ein Leben
Jetzt bestellen bei amazon.de! Amélie Nothomb bekommt viel Post von ihren Lesern. Eines Tages öffnet sie den Brief des US-Soldaten Melvin Mapple: „Seit dem Beginn dieses Scheißkriegs vor über sechs Jahren bin ich in Bagdad stationiert. Ich schreibe Ihnen, weil ich leide wie ein Hund.“

Amélie Nothomb schickt Mapple einige ihrer Bücher, um ihr Gewissen zu beruhigen. Doch Mapple lässt nicht locker: „Was soll ich mit den Romanen?“ Er habe sie schon alle gelesen. Was mit einem Missverständnis beginnt, entwickelt sich zu einem schonungslosen Briefwechsel. Amélie Nothomb erfährt von Mapples Ziel: Er isst und isst, will immer übergewichtiger werden, um auf das Leid der im Irak stationierten Truppen aufmerksam zu machen. Nothomb schlägt ihm vor, aus seiner Fettsucht ein Kunstprojekt zu machen, vermittelt ihm sogar schon einen Galeristen.

Doch plötzlich hört sie nichts mehr von Mapple: Was ist passiert? Amélie Nothomb macht sich auf die Suche nach ihm.

„So etwas wie ein Leben“ ist ein in allen Facetten höchst erstaunliches Buch. Der Briefwechsel zwischen der Autorin – der Ich-Erzählerin – und dem Soldaten hält den Leser in Atem, von der ersten Zeilen bis zum letzten Brief. Nur die Ausführungen über die Fettleibigkeit als Kunstwerk ziehen sich in die Länge. Amélie Nothombs meistens höfliche, aber ehrliche und bissige – wenn auch anscheinend nicht ironisch gemeinte – Kommentare verhindern eine größere Einfühlung. Der Leser leidet mit Mapple, aber das Mitleid hält sich in Grenzen.

„So etwas wie ein Leben“ ist viel mehr als ein Buch über einen leidenden Fettsüchtigen und seinen Kampf um ein würdiges Leben. Es ist ein Buch über Verzweiflung und Essstörungen, Hochstapelei und die Illusion des Geschriebenen.

Amélie Nothomb: So etwas wie ein Leben.
Diogenes, März 2013.
142 Seiten, Gebundene Ausgabe, 19,90 Euro.

Inga Wolter

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