Der Tod aus der Teekiste
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Angelika Lauriel: Frostgras
Jetzt bestellen bei amazon.de! Im Zug hat die 18-jährige Julia eine schicksalshafte Begegnung. Dort trifft sie einen Jungen, der sie sofort in seinen Bann zieht. Dunkle Haare, verschlossene Art, verschwiegen. Denn sie wechseln kein Wort, nur einen Blick. Danach vergisst der Fremde sein Notizbuch, Julia nimmt es an sich und eine völlig neue Welt eröffnet sich ihr in den Gedichten des jungen Mannes. Sie spürt eine starke Verbindung zu ihm und das stellt sogar ihre Liebe zu Partner Paul auf die Probe. Sie sind eigentlich seit dem Kindergarten ein Dreamteam und haben sich über die Jahre hinweg lieben gelernt, doch nach dem Lesen des Notizbuches stellt Julia diese Beziehung in Frage und ihr ganzes Lebensmodell beginnt zu wackeln.

„Frostgras“ beschreibt Julias Weg durch die Notizen des Fremden und wechselt dabei stetig zwischen ihrer und Pauls Perspektive. Sie selbst verliert sich in dem Büchlein, er wiederum spürt, dass sie sich von ihm allmählich entfernt. Dabei wirkt die Beziehung der beiden Teenager wie die eines alten Ehepaares kurz nach der diamantenen Hochzeit. Julia und Paul kennen sich schon ewig, lieben sich schon ewig und haben dies nie in Frage gestellt. Alles zwischen ihnen wirkt mechanisch, man spürt keine besondere Verbindung. Leider wirken auch die Figuren insgesamt derart. Julia soll eine 18-Jährige sein, verhält sich aber wie 35 und wirkt insgesamt nicht wie ein Teenager beim Erwachsenwerden. Das trübt den Eindruck von „Frostgras“ leider sehr. Die Figuren sind allesamt platt und ohne Kanten. Man erfährt nicht wirklich was über sie.

Auch das Notizbuch hat nicht die Wirkung, die man erwarten würde. Julia verliert sich in dem Buch und kommt mehr über Einbildungen zu Schlüssen, die man als Leser leider schon kurz nach Beginn des Romans allzu gut erahnen kann. Paul ebenfalls einzubringen, ist eine gute Idee, nimmt den Wendungen der Geschichte allerdings ihren Überraschungsmoment.

Nicht sehr überzeugender Jugendroman, der sich in seinen platten Figuren verliert und eher langweilig vor sich hinplätschert.

Angelika Lauriel: Frostgras.
Schwarzkopf & Schwarzkopf, März 2013.
240 Seiten, Taschenbuch, 14,95 Euro.

Janine Gimbel

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