Futter für die Bestie
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Gruselig geht's in unserer Horror-Geschichten-
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Marie-Renée Lavoie: Ich & Monsieur Roger
Jetzt bestellen bei amazon.de! An den Film „Die wunderbare Welt der Amelie“ erinnert eine Neuerscheinung aus Frankreich: „Ich & Monsieur Roger“ von Marie-Renée Lavoie – ein Wohlfühlbuch, das aber als Kehrseite der Medaille etwas spannungsarm daherkommt.

Die erst achtjährige Hélène tut alles, um ihre Mitmenschen glücklich zu machen. Von dem Geld, das sie als nächtliche Zeitungsausträgerin verdient, steckt sie das meiste in die stets leere Haushalts-Kasse der Mutter, einer ihrer drei Schwestern besorgt sie die heiß ersehnten Stöckelschuhe und ihren Vater deckt sie, als der sich nicht mehr an seine Taten im Alkoholrausch erinnern kann – und das alles, obwohl sie durchaus auch eigene Probleme hat. So möchte sie viel lieber ein Junge sein und Joe genannt werden.

Oft flüchtet sie in die Traumwelt einer Comic-Fernsehsendung, die sie regelmäßig sieht. Ihr Held dort heißt Oscar und ist ebenfalls eine Frau in Männerkleidern. Hélène möchte so sein wie Oscar, doch es gibt etwas, was sie daran hindert: der fehlende Wind in ihrer Stadt, denn Oscar wehen die Haare immer so romantisch im Wind ...

Den Bezug zum Titel bildet der 80-jährige lebensmüde Roger, mit dem Hélène schließlich eine etwas raue Art von Freundschaft verbindet. Allerdings nimmt Roger keine so zentrale Rolle im Buch ein, wie es der Titel glauben machen will.

Man liest diesen Roman und fragt sich, ob man ihn schrecklich finden soll, weil er so meilenweit entfernt von jeder Realität ist, oder ob man ihn mag, weil er doch so zuckersüß märchenhaft ist und einen für die Zeit der Lektüre in eine rosarote Wattewelt hüllt.

Letztlich muss jeder Leser diese Frage selbst beantworten, aber eine gewisse Armut an Spannung und auch die wirklich arg große Nähe zum Amelie-Film und vielleicht auch zum Roman „Die Eleganz des Igels“ von Muriel Barbery kann man „Ich & Monsieur Roger“ schon vorwerfen.


Marie-Renée Lavoie: Ich & Monsieur Roger.
Hanser Berlin, Juli 2013.
256 Seiten, Gebundene Ausgabe, 17,90 Euro.

Andreas Schröter

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