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Dan Brown: Inferno, gelesen von Wolfgang Pampel
Jetzt bestellen bei amazon.de! Robert Langdon wacht ohne Gedächtnis in einem florentinischen Krankenhaus auf. Offenbar hat er einen herben Schlag auf den Kopf bekommen, aber keine Sorge, eine natürlich bildhübsche Ärztin mit geheimnisvoller Vergangenheit steht ihm in diesem Hörbuch von Anfang an zur Seite. Kaum ist unser Professor aus seiner Ohnmacht erwacht, wird er auch schon direkt am Krankenbett erneut überfallen und dabei die halbe Klinik hingemeuchelt. Die bildhübsche Ärztin mit geheimnisvoller Vergangenheit natürlich nicht.
Mit deren Hilfe beginnt der Symbologe seinen letzten Abend zu rekonstruieren. Es dauert nicht allzu lange, bis sich Zusammenhänge zu Dantes Inferno zeigen, dem ersten Buch der Göttlichen Komödie. Was folgt ist eine Hetzjagd über verschiedene Schauplätze aus Dantes Leben oder zu Kunstwerken, die sich auf Dantes Inferno beziehen. Wer eine Italienreise plant, sollte sich eine Karte danebenlegen. Als Langdon endlich begreift, um was es geht, kann das natürlich nicht weniger sein, als das Fortbestehen der Menschheit. Es gibt auch einen Bösewicht, der glaubt er könne die Probleme der Menschheit dadurch lösen, dass er etwas an der Überbevölkerung ändert. Eine Rolle wie für Gert Fröbe gemacht. Überhaupt hatte ich während des Zuhörens ständig Bilder von Protagonisten anderer Bücher oder Filme vor Augen und dazu neige ich normalerweise nicht. Es kann auch nicht an dem wirklich guten Vortrag von Wolfgang Pampel gelegen haben. (Der ist übrigens ein goldener Griff des Verlages. Zum Einen, weil er gut liest, zum anderen aber auch, weil dieses Hörbuch gelesen von der deutschen Stimme von Indiana Jones eine gewisse feine Ironie in sich birgt.) Vielmehr scheint es mir daran zu liegen, dass Dan Brown mit Stereotypen arbeitet. Jede vorkommende Figur hat man so oder ähnlich schon mal irgendwo gesehen oder gelesen - meistens bei James Bond. So schreibt man kein Buch, das Eindruck hinterlässt.
Der Grund, warum ich es mit diesem Hörbuch noch mal versucht habe, obwohl ich Dan Brown eigentlich schon nach dem ersten Langdon-Roman aufgegeben hatte, lag in der Inferno Thematik. Leider hat das Hörbuch auch hier meine Vorstellungen nicht erfüllt. Weder habe ich etwas Neues über Dantes Werk erfahren noch hat das Hörbuch in mir den Wunsch geweckt, noch mal zum Original zu greifen.

Fazit: Obwohl das Hörbuch die inzwischen schon fast zur Gewohnheit gewordene gute Qualität der Lübbe Studios beweist, wenig zu empfehlen.

Dan Brown: Inferno, gelesen von Wolfgang Pampel.
Lübbe Audio, Mai 2013.
6 CDS, 26,00 Euro.

Regina Lindemann

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