Der himmelblaue Schmengeling
Der himmelblaue Schmengeling
Glück ist für jeden etwas anderes. Unter der Herausgeberschaft von Katharina Joanowitsch versuchen unsere Autoren 33 Annäherungen an diesen schwierigen Begriff.
mehr ... ] [ Verlagsprogramm ]
 SIE SIND HIER:   HOME » LESELUST » Der schwarze Hund des Todes IMPRESSUM
NEWSLETTER
Abonnieren Sie unseren Newsletter.

Jetzt anmelden! ]

UNSERE TOP-SEITEN
1.) Literatur-News-Ticker
2.) Leselust
3.) Forum
4.) Mitmach-Projekt
5.) Schreib-Lust-News 6.) Ausschreibungen 7.) Wettbewerbs-Tipps
Robert E. Howard: Der schwarze Hund des Todes
Jetzt bestellen bei amazon.de! Der dritte Sammelband mit Kurzgeschichten und Novellen des Schöpfers von Conan hält vierzehn Geschichten für seinen Leser bereit. Während die Fantasy-Stories von Howard auch heute noch jedem Freund der Fantasy eine Begriff sind – der Verfilmung sei hier Lob und Dank – drohten seine meines Erachtens weit besseren Horror-Erzählungen dem Vergessen anheim zu fallen. Hier ist Frank Festa zu danken, dass er innerhalb seiner Reihe „H. P. Lovecrafts Bibliothek des Schreckens“ immer wieder fast vergessene Perlen der Horror-Literatur ausgräbt und zumeist in Deutscher Erstausgabe dem Leser zugänglich macht.

Vorliegender Band vereint wieder eine ganze Bandbreite von Geschichten zwischen seinen Deckeln. Nicht jeder der Beiträge ist gleich überzeugend ausgestaltet, lange, packende Erzählungen wechseln sich mit kürzeren Stories ab, doch insgesamt wird der Sammler, Leser und Fan wieder auf so einige Erzählungen stoßen, die ihn in ihren Bann ziehen.

Dabei unterhält uns Howard mit Erzählungen, die eindeutig Lovecraft´sche Züge tragen (wie etwa „Das Ding auf dem Dach“) aber auch mit frühen Zombie / Voodoo Anleihungen (das atmosphärisch ungeheuer dichte „Die Höllentauben“ sei hier genannt), mit packenden Schilderungen aus der fernen Vergangenheit („Die Kämpfer von Walhalla“ oder eine Kull Geschichte „Königreich der Schatten“) und packenden Horror Stories.

Immer wieder nutzt der Autor dabei Expeditionen in ferne, unerforschte Regionen der Erde als Aufhänger um uns von aus diesen Gegenden mitgebrachten Relikten und Flüchen zu berichten, die in der neuen Welt angekommen, ihre unheiligen Auswirkungen zeitigen.

Den Erzählungen, so uniform sie zunächst anmuten, wohnt eine erzählerische Wuchte inne, die den Rezipienten schon kurz nach dem Beginn der jeweiligen Geschichte packt, ihn in die Handlung zieht und nicht mehr loslässt, bis das meist schreckliche Ende erreicht ist. Dabei wirken die Beiträge gerade weil sie in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts angesiedelt sind immer zunächst ein wenig anheimelnd bevor sie ins phantastische Überwechseln und den Leser in Angst und Furcht versetzen. Sein zweites großes Steckenpferd, die arischen Völker, die Pikten, Asen und Lemurier greift er gerne in Reinkarnationen früherer Liebespaare auf. Beim Aufeinandertreffen in der Jetztzeit öffnet sich das Tor des Gedächtnisses und wir erleben mit unserem jeweiligen Erzähler die Kämpfe der stolzen Krieger der Vergangenheit. Martialisch geht es dabei zu, aber auch packend, wenn die überlebensgroßen Streiter aufeinandertreffen, wenn grandiose Schlachten geschlagen werden, Verrat blüht und Reiche gesichert werden oder untergehen.

Den Abschluss bilden wiederum zwei Solomon Kane Geschichten. Zunächst darf unser Puritaner sich in Zentralafrika mit den vor Jason dorthin geflohenen Harpyen auseinandersetzen, dann im heimischen England gegen Piraten antreten.
Es bleibt zu hoffen, dass der Festa Verlag die Solomon Kane Geschichten nach Abschluss der Werksedition innerhalb der Lovecraft´schen Reihe nochmals gesondert und gesammelt veröffentlicht. Hier begegnet uns ein Robert E. Howard, wie er wohl besser und überzeugender selten geschrieben hat. Mythen werden als Aufhänger genommen, die ganze Welt dient als faszinierende Bühne in der unser Puritaner wie ein Racheengel über die Bösen kommt.

Ein tolles Buch, das einmal mehr veranschaulicht, welch vielseitiger, versierter und dabei zeitloser Autor Robert E. Howard war.

Robert E. Howard: Der schwarze Hund des Todes.
Festa, Mai 2013.
352 Seiten, Gebundene Ausgabe, 28,00 Euro.

Carsten Kuhr

Wie hat Ihnen diese Rezension gefallen? Schreiben Sie uns!
Name:


E-Mail:


Auf welches Buch beziehen Sie sich?


Text:

ANZEIGEN
Das Buch Der schwarze Hund des Todes von Robert E. Howard jetzt bestellen bei:
Jetzt direkt bei amazon.de bestellen! Jetzt direkt bei bol.de bestellen! Jetzt direkt bei buch.de bestellen! Jetzt direkt bei buecher.de bestellen! Jetzt direkt bei libri.de bestellen! Jetzt direkt bei thalia.de bestellen!
 LINKTIPPS: Naturwaren Diese Website wird unterstützt von:

www.mswaltrop.de
Copyright © 2006 - 2017 by Schreiblust-Verlag - Alle Rechte vorbehalten.