Der Cousin im Souterrain
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Der nach "Dingerchen und andere bittere Köstlichkeiten" zweite Streich der Dortmunder Autorinnengruppe "Undpunkt".
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Katharina Hartwell: Das Fremde Meer
Jetzt bestellen bei amazon.de! Es geht um Liebe in diesem Buch, aber selbst dabei bin ich nicht ganz sicher. Vielleicht geht es auch vielmehr um starke Frauen und schwache Männer, denn in den meisten Geschichten müssen die Frauen die Männer vor etwas retten. Das Buch beginnt mit Marie und zuerst scheint es, als würde sie von Jan gerettet. Die Außenseiterin, die Ängstliche lernt den Künstler kennen und lieben und alles scheint einfach. Aber es ist nie einfach in Maries Leben, wenn sie etwas gelernt hat, dann das. Nach der Katastrophe beginnt sie, Geschichten aufzuzeichnen, Geschichten, die auf die eine oder andere Art ihre Geschichte sind und doch auch nicht.

Katharina Hartwell erzählt uns vom Prinzen im Dornenturm, dessen Prinzessin erst ein Ritter werden muss, um ihn retten zu können. Doch damit ist sie äh, er, für den Prinzen eine Enttäuschung. Dabei hat es gerade dieser Prinz doch so nötig, gerettet zu werden.
Sie erzählt uns von einer Stadt in der Zukunft, deren Häuser immer wieder die Straße wechseln. Was für ein Drama, da kommt man abends nach Hause und sucht nicht nur seinen Haustürschlüssel, sondern gleich das ganze Haus. Und manche Dingen verschwinden auch einfach und tauchen nie mehr auf - Menschen zum Beispiel.

Eine Küstenstadt, deren Bewohnern das Meer plötzlich feindlich und fremd vorkommt und ein Fremder, der an ihren Strand gespült wird. Ist plötzlich alles seine Schuld, weil er fremd ist?

Zwei Kinder, die auf je einer Insel aufwachsen und doch einen Weg finden, zusammenzukommen. Auch gegen den Widerstand eines dunklen Meerungeheuers.

Menschen, deren Stadt in Dunkelheit versinkt, die davon krank werden und durch einen Aufenthalt auf einem Luftschiff geheilt werden sollen.

Eine Seelenjägerin, die an ihrer Berufung zweifelt, obwohl sie doch nie etwas anders konnte oder wollte.

All diese Geschichten erzählen immer wieder die Geschichte von Liebe und Leid, von Gefahr und Rettung, von Stärke und Schwäche und doch wird es nie langweilig. Und am Ende geht es auch wieder um Marie und Jan und alles fügt sich wunderbar zusammen.

"Das fremde Meer" hat mich sehr beeindruckt, weil am Ende doch Alles mit Allem zu tun hat und die Autorin den Leser da hinführt, ohne sich jemals aufzudrängen. Die Erkenntnis kommt beinahe von selbst. Es ist kein leichtes Buch, die Verbindungen zwischen den Geschichten muss sich jeder selbst erdenken und vermutlich wird auch jeder Leser zu einem anderen Ergebnis kommen. Das ist ein Buch, das man mehr als einmal im Leben liest und vermutlich in jeder Lebensphase andere Schlüsse daraus zieht. Die Autorin spielt mit den Genres, erzählt immer wieder die gleiche Geschichte und doch nicht dieselbe. Es gibt keine einfachen Antworten in diesem Buch, aber am Ende weiß man vielleicht, welche Fragen man stellen sollte.

Katharina Hartwell: Das Fremde Meer.
Berlin Verlag, Juli 2013.
576 Seiten, Gebundene Ausgabe, 22, 99 Euro.

Regina Lindemann

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