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Jane Nickerson: So wie Kupfer und Gold
Jetzt bestellen bei amazon.de! Amerika im Jahre 1855: Die 17-jährige Sophia kann es kaum glauben, als sie in einer Kutsche sitzt, die sie allmählich zu ihrem Patenonkel trägt. Dort soll sie nach dem Tod ihres Vaters leben. Ihr Patenonkel, Monsieur de Cressac, war für sie immer eine sagenumwobene Gestalt. Sie weiß nicht einmal, wie er aussieht. Nur Geschenke hat sie jährlich von ihm erhalten, teure, wertvolle Geschenke - Klavierstunden, Reitunterricht, Schmuck. Und nun soll sie ihm gegenübertreten. Wie kann sie ihm nur danken? Und die noch viel wichtigere Frage: Was erwartet Monsieur de Cressac von ihr?

Auf diese Frage erhält Sophia - und auch die Leser - so schnell keine Antwort. Man liest und liest und liest und es passiert nicht wirklich etwas! Sophia lebt in dem von de Cressac wiedererbauten Kloster in den Tag hinein, genießt das Reiten, hasst ihre französische Zofe und begibt sich - immerhin! - auf die Suche nach der Vergangenheit der vier vorherigen Ehefrauen des Witwers de Cressac. Am Rande klingen auch Töne über die Versklavung der schwarzen Mitbewohner an, aber das steht leider nie deutlich im Vordergrund. Dennoch finden sich hier einige der wenigen lichten Momente des Romans.

Was Jane Nickerson mit "So wie Kupfer und Gold" ausdrücken will, bleibt unerkannt inmitten der blassen, einseitigen Figuren und der so gar nicht spannenden Handlung. Benannt ist der Roman immerhin nach der Farbe des Haares der Protagonistin, womit sie voll und ganz ins "Beuteschema" des Patenonkels passt, dessen vier bisherige Frau ebenfalls rotes Haar in verschiedenen Farbtönen hatten. Verspricht die dazu passende Kurzbeschreibung des Verlags Spannung und Magie, so findet sich davon nur wenig tatsächlich zwischen den Seiten. Lediglich im letzten Drittel flammt mal so etwas wie Tempo auf. Aber auch nur kurz.

Der Roman mag geeignet sein für Mädchen ab circa 15 Jahren, die auf Geschichten über Kleider und Männer stehen und von Romanen nicht allzu viel erwarten. Denn viel hat "So wie Kupfer und Gold" wirklich nicht zu bieten. Es ist ein schnell zu lesender, langweiliger Roman, der immerhin durch einen netten, leichtgängigen Schreibstil auffällt.

Jane Nickerson: So wie Kupfer und Gold.
cbt, September 2013.
448 Seiten, Gebundene Ausgabe, 16,99 Euro.

Janine Gimbel

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