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Die Fantasy haben wir in dieser von Alisha Bionda und Michael Borlik herausgegebenen Anthologie beim Wort genommen. Vor allem fantasievoll sind die Geschichten.
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C. S. Forester: Gnadenlose Gier (1930)
Jetzt bestellen bei amazon.de! Es hĂ€tte alles gut laufen können, ein kleines GeschĂ€ft nebenbei und wenn es richtig gut lĂ€uft, vielleicht ein weiteres. Doch sie fliegen bei dem Abteilungsleiter in der Werbeagentur auf. Die drei Angestellten Morries, Oldroyd und Reddy mĂŒssen nur noch auf die RĂŒckkehr des Chefs warten. Dann hĂ€tten sie ihre KĂŒndigung, kein Geld mehr, dafĂŒr KĂ€lte und Hunger bei der Jobsuche, denn die 20er Jahre in London sind nicht gerade ein Arbeitnehmerparadies. Morries beschließt unter dem Gesichtspunkt der Existenzsicherung den Abteilungsleiter mit Oldroyds Revolver zu erschießen und sich von dem jungen Reddy auf seinem Motorrad zu dem Tatort hin und weg fahren zu lassen. Der Mord wird ein voller Erfolg: Die Polizei ist ratlos. Die Jobs sind nicht nur sicher, sondern Morries bekommt auch noch die Stelle seines Opfers.
Als Reddy mit der Schuld auf seinem Gewissen nicht mehr klarkommt, droht die Allianz des Schweigens auseinanderzubrechen. Gerade noch rechtzeitig stirbt er bei einem Motorradunfall, und Oldroyd befĂŒrchtet, bald seinem ehemaligen Abteilungsleiter und Reddy Gesellschaft leisten zu mĂŒssen. Und dann ist da noch die Tochter des Chefs, eine junge Praktikantin, die nach Morris Meinung viel besser zu ihm passe als die eigene Ehefrau, die gerade mit dem dritten Kind schwanger geht.
Cecil Scott Forester, (1899 - 1966) hatte 1926 seinen ersten Erfolg mit dem psychologischen Thriller „Payment Deferred“. Nach seinem zweiten Thriller schrieb er DrehbĂŒcher in Hollywood und anschließend die bekannte zwölfbĂ€ndige Abenteuerserie ĂŒber die Seefahrten des Horatio Hornblower. In seinem 1930 veröffentlichten Kriminalroman „Gnadenlose Gier“ belauern und bekĂ€mpfen sich ein Mörder und sein Mitwisser. Der eine groß, stark, erfolgreich im Beruf, der andere ein schmĂ€chtiger MitlĂ€ufer, der fĂŒr den ehemaligen Freund und jetzigen Vorgesetzten nur noch Hass und Abscheu empfindet. Ganz langsam und beilĂ€ufig baut der auktoriale ErzĂ€hler seinen Spannungsbogen auf in dem Wissen, dass das Morden und Hassen nicht von Dauer sein kann. Es entsteht ein Sog, der mit dem wachsenden Selbstbewusstsein des skrupellosen Morris einhergeht. Eine mögliche Entlarvung und die unvermeidbare Eskalation liefern sich ein Kopf an Kopf-Rennen.

C. S. Forester: Gnadenlose Gier (1930).
dtv, MĂ€rz 2014.
260 Seiten, Taschenbuch, 14,90 Euro.

Sabine Bovenkerk-Müller

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