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Charlotte Lyne: Die Glocken von Vineta
Jetzt bestellen bei amazon.de! Vineta, Atlantis der Ostsee genannt, ist im 12. Jahrhundert durch eine Sturmflut untergegangen. Viele Sagen ranken sich um diese weltoffene, noch nicht christianisierte Stadt, in der man Svantovit, Perun und anderen Gottheiten huldigte. Sie ist die heimliche Hauptperson in Charlotte Lynes opulentem Roman.
Die Handlung ist vielschichtiger, als der Klappentext zunächst vermuten lässt.

Natalia, armes Bauernmädchen aus Nowgorod, muss mit fünf Jahren zusehen, wie ihre Familie von Steuereintreibern zerstört wird. Sie kommt als Sklavin zum Bojaren (eine Art Fürst) und spricht fortan kein Wort. Die nächsten Jahre sind von Hunger, harter Arbeit und Unterdrückung geprägt. Durch die Unterhaltung der Mägde über einen edlen Herrn, der regelmäßig in Handelsangelegenheiten den Bojaren aufsucht, hört Natalia zum ersten Mal von Vineta. Die Stadt wird fortan zum Symbol für ein anderes, besseres Leben.

In Vineta leben die Kaufmannssöhne Wartislaw und Boleslaw Sliwosz. Sie sind Zwillinge, dabei so unterschiedlich wie Licht und Dunkel. Warti, der Helle, sieht dem verstorbenen Vater ähnlich und ist ein Erfolgsmensch. Bole, der Dunkle, unscheinbar und unsicher, steht immer in seinem Schatten. Er heiratet seine Jugendliebe Jula und findet nicht das erhoffte Glück, was ihn mehr und mehr verbittern lässt.
Als Natalia erwachsen ist, nimmt Warti sie bei einer seiner Nowgorod-Reisen mit nach Vineta.

Weiter möchte ich die Handlung nicht zusammenfassen, denn sie lebt von Wendungen, die den Leser immer wieder überraschen. Hier ist nichts vorhersagbar und das Buch ist so spannend, dass man es kaum aus der Hand legen kann.
Leben und Tod, Liebe und Hass, Verrat und Treue, und noch vieles mehr, machen die Lektüre zu einer emotionsgeladenen Achterbahn (der eine oder andere Leser wird die Taschentücher gerne in greifbarer Nähe haben). Die Figuren sind vielschichtig und lebensecht, auch die Nebenfiguren, sie entwickeln sich und man folgt ihnen gerne dabei. Sprachlich bewegt Charlotte Lyne sich auf hohem Niveau, außerdem lässt sie den Leser Vineta fühlen, hören, schmecken, als wäre er selbst dabei.
Die Glocken von Vineta ist der erste historische Roman von Charlotte Lyne, die als Autorin und Übersetzerin arbeitet und mit ihrer Familie in London lebt. In Kürze erscheint bereit der nächste mit dem Titel „Die zwölfte Nacht“. Man darf auf weitere Werke der Autorin sehr gespannt sein.

Charlotte Lyne: Die Glocken von Vineta.
Blanvalet, Dezember 2007.
672 Seiten, Taschenbuch, 12 Euro.

Susanne Ruitenberg

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