Der himmelblaue Schmengeling
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Katja von Glan: Rembrandts Garten
Jetzt bestellen bei amazon.de! Ein verschwundenes Testament, auf dessen Rückseite der junge Rembrandt eine Porträtskizze angefertigt hat, veranlasst den jungen Holländer Marten im Jahre 1628 zu einer gefährlichen Suche.

Im Mittelpunkt dieses historischen Romans steht Flora, die Tochter der städtischen Hebamme von Stralsund. Bedauerlicherweise fürchtet sich Flora vor Blut und Körpersäften, so dass sie sich anstatt auf die Nachfolge als Hebamme vorzubereiten, einen jungen, reichen Stadtrat angelt.

Doch die baldige Heirat wird durch Wallensteins Armeen überschattet, der droht, die Stadt einzunehmen. Als sich die Lage zuspitzt kommt der junge holländische Maler in die Stadt und versucht, mehr über das seltsame Porträt zu erfahren, doch er gerät in einen Hinterhalt. Flora hilft ihm und wird verstrickt in das Geheimnis des Testaments und des zu lösenden Rätsels. Das führt sie, trotz großer Liebe zum Stadtrat, bis nach Holland, wo sie Rembrandt trifft. In einem nach dem großen Maler benannten Garten muss Flora eine überaus wichtige Entscheidung treffen.

Katja von Glan hat ihren Roman gut recherchiert. Sowohl Wallensteins Truppen, als auch Gustav Adolfs Verstärkung werden eindrucksvoll geschildert. Mir persönlich ist aber die Sprache etwas zu einfach, zu wenig nutzt die Autorin die Macht der Worte, um die damalige Zeit darzustellen. Der Eindruck drängt sich auf, als ob von Glan eher in die Sparte der einfachen Frauenromane preschen wollte und sich nicht traute, anspruchsvoll zu schreiben. Nervig auch die Einteilung der der Kapitel, die sich an den Farben der Malerei orientieren. Auch die Person Rembrandts wäre nicht zwingend notwendig gewesen. Zu wenig spielt diese Figur eine (Haupt)Rolle, soll wahrscheinlich nur verkaufsfördernd dienen, besonders da Rembrandts Garten geschichtlich nicht einmal fundiert ist. Fazit: Eine schöne Unterhaltung, mehr aber auch nicht.


Katja von Glan: Rembrandts Garten.
Piper, November 2007.
416 Seiten, Taschenbuch, 8,95 Euro.

Ralf Seybold

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