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Susanne Ruitenberg und Julia Breitenöder haben Geschichten geschrieben, die alle etwas mit Frankfurt zu tun haben.
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Corina Bomann: Die Jasminschwestern
Jetzt bestellen bei amazon.de! Als ihr Freund nach einem Unfall ins Koma fĂ€llt, verkriecht sich Melanie bei ihrer Oma Marie und ihrer Urgroßmutter Hanna. Die weist Melanie an, den Dachboden aufzurĂ€umen, damit sie auf andere Gedanken kommt, und das nicht ohne Hintergedanken. Denn die 96-jĂ€hrige Hanna ist bereit einem anderen Menschen ihre komplette Lebensgeschichte zu erzĂ€hlen, die in den 1920er Jahren in Vietnam ihren Anfang nimmt, als die Teenagerin mit ihrer besten Freundin vor einer arrangierten Ehe flieht. Ihr Lebensweg fĂŒhrt sie ĂŒber zahlreiche Umwege von Hamburg nach Berlin und Paris. Melanie staunt nicht schlecht ĂŒber das Erlebte ihrer Urgroßmutter und sieht auch ihre eigene Liebe in einem neuen Licht.

Corinna Bomann verzaubert in „Die Jasminschwestern“ zu Beginn mit einer Art MĂ€rchen ĂŒber zwei MĂ€dchen, die zwar nicht blutsverwandt sind, aber nichtsdestotrotz Schwestern im Herzen. Das MĂ€rchen, das eigentlich eine wahre Begebenheit ist, wird zum AufhĂ€nger von Hannas Lebensgeschichte, die immer wieder zwischen der Haupthandlung der Gegenwart von Hanna selbst erzĂ€hlt wird. Manchmal möchte man gar nicht auftauchen aus Vietnam oder Deutschland in den 20er Jahren. Denn Hannas Lebensgeschichte ist zwar manchmal langatmig, aber dennoch ebenso fesselnd und spannend gehalten. Sie hat neben dem Dasein in einem Hurenhaus auch allerhand Gutes erlebt. Corinna Bomann versteht es, beide Handlungen geschickt miteinander zu verknĂŒpfen und so immer fĂŒr einen guten Grund zu sorgen, der einen weiterlesen und mitfiebern lĂ€sst. DarĂŒber hinaus ist der Roman toll geschrieben.

Auch in Melanie kann man mit dem Voranschreiten von Hannas Lebensgeschichte eine VerĂ€nderung bemerken. Sie gibt sich bedingt die Schuld am Unfall ihres Freundes, denn zuvor war sie beruflich im Ausland unterwegs und hatte am Flughafen nichts Besseres zu tun als wegen des GepĂ€cks zu schimpfen, statt schnellstmöglich zu ihrem Liebsten zurĂŒckzukehren. Auch zur Mutter ihres Freundes hat sie ein schwieriges VerhĂ€ltnis und wĂ€hrend sich das Koma hinzieht, glaubt diese Frau, dass Melanie nichts liebe wöllte, als sich von ihrem Verlobten zu trennen. Melanie selbst steht im Zwiespalt und ist sich gar nichts mehr sicher, vor allem als sie den GĂ€rtner ihrer GroßmĂŒtter kennenlernt und nicht gerade unattraktiv findet. Heißt das, dass sie ihren Partner weniger liebt?

Ein toller Roman zum Abtauchen! Wundervoll geschrieben.

Corina Bomann: Die Jasminschwestern.
Ullstein, Mai 2014.
528 Seiten, Taschenbuch, 9,99 Euro.

Janine Gimbel

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