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Osman Engin: Tote essen keinen Döner
Jetzt bestellen bei amazon.de! Osman Engin hat im wahrsten Sinne des Wortes eine Leiche im Keller – und das ist ausgerechnet der stadtbekannte Faschist Adolf, dem sein Sohn überflüssigerweise auch noch mit dem Tod gedroht hat. Um die Unschuld seines Sohnes und gleichzeitig sein detektivisches Können beweisen zu können, bleibt ihm nur eine Wahl: Er muss auf eigene Faust ermitteln. Immerhin ist der begeisterte Krimifan bestens gerüstet: Durch hinreichende Erfahrungen mit „Colambo“ und „Tatort“ macht sich der eifrige Hobby-Detektiv sogleich ans Werk …

Mit „Tote essen keinen Döner“ ist Osman Engin eine gelungene Parodie aufs Whodunit-Genre und die deutsch-türkische Freundschaft gelungen. Genau deshalb ist der Roman kein reiner Kriminalroman, sondern vielmehr eine Ansammlung zahlreicher amüsanter Seitenhiebe aufs Krimi-Genre – das fängt schon mit der schusseligen Ermittlungsarbeit des selbsternannten Detektivs Don Osman an.

Insbesondere sticht hier die gelungene Auflösung hervor. Das Motiv des Mordes an Nachbar Adolf ist zwar reichlich konstruiert, umso origineller ist jedoch die humorvoll-überdrehte Art und Weise, in der diese Enttarnung von statten geht - „skurril“ mag man da sogar noch für untertrieben halten. Lacher ohne Ende, peinliche Situationen und politische Unkorrektheiten sind auf nahezu jeder Seite zu finden.

Nur ganz selten schießt Engin übers Ziel hinaus und zwar dann, wenn in seinem Roman plötzlich Polizisten-Duos mit so phantasievollen Namen wie „Herr Oster“ und „Herr Hase“, „Herr Knochenhauer“ und „Herr Beinbrecher“ auftauchen; auch Engins permanente Lautschrift von Fremdwörtern wie „Händy“, „Bäby“, „Anderkawa“, „Kaos“ oder „Skinhääd“ kann zunächst etwas befremdlich wirken, obwohl man sich hieran recht schnell gewöhnt.

Fazit: „Tote essen keinen Döner“ ist unterhaltsame Lektüre für zwischendurch - logischerweise kein anspruchsvoller Kriminalroman, aber dafür ein gelungener Angriff auf die Lachmuskeln.

Osman Engin: Tote essen keinen Döner.
DTV, München, Januar 2008.
240 Seiten, Taschenbuch, 8,95 Euro.

Martin Palm

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