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Susanne Ruitenberg und Julia Breitenöder haben Geschichten geschrieben, die alle etwas mit Frankfurt zu tun haben.
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Herbert Feuerstein: Die neun Leben des Herrn F.: Autobiographie
Jetzt bestellen bei amazon.de! Eine Katze hat sieben Leben, Herbert Feuerstein mindestens neun. – Jedenfalls, wenn man der Autobiografie des 77-jährigen Satirikers glaubt. Und im Buch „Die neun Leben des Herbert F.“ lernt man den Österreicher wirklich von vielen anderen Seiten kennen als der des verbalen Punching-Balls von Harald Schmidt.
Unterhaltsam und – wie man es von ihm kennt – leicht zynisch erzählt Feuerstein von seiner Kindheit und dem Musikstudium in Salzburg. Der Vater war Nazi, auch zur Mutter hatte er nie einen guten Draht. Hindemith und Strawinksy hat Feuerstein noch als Dirigent erlebt, mit Carl Orff hat er „Carmina burana“ auf dem Tisch getrommelt. „Ich war ein Taliban der Musik“ sagt Feuerstein über Feuerstein. Deshalb wurde er in Linz Musikkritiker („Es gibt eine lange Liste von Leuten, bei denen ich mich noch entschuldigen müsste“).
In New York hat er 1960 das Zeitungsmachen gelernt, 1969 kehrte er nach Europa zurück. Nach Frankfurt. – Ohne Ehefrau Renate, die wollte in New York bleiben. Dann kam die Zeit des Satiremagazins „Mad“, es folgten erste Fernsehauftritte. – ab 1989 mit Harald Schmidt, erst bei „Pssst“, dann bei „Schmidteinander“. Von Streits mit Harald Schmidt erzählt Feuerstein sehr offen: „Wir hatten eine Zweckgemeinschaft“. Warm miteinander wurden beide nicht. Auf TV-Reisen ist der Satiriker gegangen, hat ganze Nächte mit Publikum am Bildschirm verbracht und erinnert sich gerne an Gastspiele in Opern wie im Aalto Theater Essen und im Theater Hagen sowie als Moderator der „Dortmund Proms“.
Über 2000 Auftritte hatte der Mann, dem Schmidt unterstellt hat, er sei eine „Rampensau mit Buchhalter-Mentalität“. „Ich bin in eine Welt der Grautöne geboren und habe gelernt, mich darin zu Hause zu fühlen“, schreibt Feuerstein. Dafür ist seine lesenswerte Biografie ganz schön bunt.

Herbert Feuerstein: Die neun Leben des Herrn F.: Autobiographie.
Ullstein, Oktober 2014.
384 Seiten, Gebundene Ausgabe, 19,99 Euro.

Julia Gaß

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