Futter für die Bestie
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Gruselig geht's in unserer Horror-Geschichten-
Anthologie zu. Auf Gewalt- und Blutorgien haben wir allerdings verzichtet. Manche Geschichten sind sogar witzig.
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Claudia Gray: Fateful: In weite Ferne
Jetzt bestellen bei amazon.de! Southampton, 1912: Die 18-jährige Tess ist schon seit Jahren als Dienstmädchen bei den Lisles angestellt. Die geizige Familie behandelt das junge Mädchen nicht gerade freundlich und freie Zeit ist rar. Als eine Reise nach New York geplant ist, will Tess endlich ihren über Jahre hinweg gehegten Wunsch wahr machen: Sie wird, in New York angekommen, ihre Anstellung bei den Lisles kündigen und endlich ein eigenes Leben nach ihren Vorstellungen beginnen. Doch zuvor steht ihr eine Schiffsreise mit der RMS Titanic bevor, Ereignisse, die sie sich nicht einmal in ihren kühnsten Träumen erdacht hätte. Denn plötzlich steht sie auf einem der engen Gänge des Schiffs einem Wolf gegenüber.

Es ist zugegeben nicht der erste Wolf. Auch vor ihrer Abreise ist sie in den Straßen von Southampton einem Wolf begegnet. Schon damals fand sie die Situation mehr als seltsam und bedrohlich. Doch wer würde auf einem Luxusliner damit rechnen? Schnell erkennt Tess, dass der eisige Graf Kalaschnikow etwas mit der Sache zu tun hat und sie selbst in größter Gefahr ist. Da kommt ihr der attraktive Alec, der mit ihren Dienstherren gemeinsam in der ersten Klasse reist, gerade gelegen. Er bietet ihr Schutz an, wahrt aber selbst ein düsteres Geheimnis. Fasziniert von seiner magischen Art, schreckt Tess jedoch nicht zurück.

Claudia Grays neustes Werk ist bisher nur als eBook im Blanvalet Verlag erschienen. Auf gut 320 Seiten beschreibt sie eine immergleiche Geschichte, hier ist nur das Setting anders. An Stelle von einem Wald oder einer fremden Stadt findet die Handlung von „Fateful“ eben auf der Titanic statt. Für die Leserinnen, an die sich das Buch vordergründig richtet, insofern interessant, als dass man natürlich um das Schicksal des Schiffes weiß und mit Spannung seine Abfahrt am 11. April 1912 beobachtet. Claudia Gray weist im Nachwort darauf hin, dass sie manchmal der Dramatik den Vorrang vor historischen Fakten gegeben hat. „Fateful“ erhebt diesbezüglich nicht unbedingt Authentizität.

Die erzählte Geschichte ist ganz nett, aber eben wie alle anderen Werwolf-Geschichten des Genres. Man erfährt leider noch nicht mal sehr viel über die hier beschriebenen Wölfe, beispielsweise ihre Struktur oder ihr Leben unter den Menschen. Im Mittelpunkt steht eine mächtige Bruderschaft, die sich mit finanziellen Mitteln und Gewalt alle Werwölfe einzuverleiben versucht. Sie will sie kontrollieren, bietet aber auch Schutz. So müsste sich Alec, schließe er sich ihnen an, beispielweise nicht mehr wie momentan jede Nacht schmerzvoll in einen Wolf verwandeln. Die im Roman vorgestellten Figuren sind durchaus interessant, werden aber für meinen Geschmack nicht ausreichend ausgearbeitet. Zu Tess erfährt man so gut wie nichts, obwohl die Geschichte komplett aus ihrer Perspektive erzählt wird. Und auch Alec bleibt im Dunkeln.

Kann man lesen, muss aber nicht. Vielleicht etwas für Fans der Autorin.

Claudia Gray: Fateful: In weite Ferne.
Blanvalet, Juni 2014.
318 Seiten, eBook, 8,99 Euro.

Janine Gimbel

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