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Susanne Ruitenberg und Julia Breitenöder haben Geschichten geschrieben, die alle etwas mit Frankfurt zu tun haben.
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Pierre Lemaitre: Wir sehen uns dort oben
Jetzt bestellen bei amazon.de! Es gibt Bücher, die der Leser als wahren Glücksfall in der Literatur empfindet. Nach vielen Stunden kurzweiliger Lektüre, gepaart mit echter Anteilnahme, Spannung und Mitgefühl ist der Schlusspunkt vielmehr als nur das Ende eines Romans.
Der Autor Pierre Lemaitre hat in seinem wunderbaren Roman „Wir sehen uns dort oben“ eine aberwitzige Geschichte zum Leben erweckt, die so verrückt klingt, dass sie schon wieder wahr sein könnte:
Das Schicksal dreier Männer wird kurz vor Ende des Ersten Weltkrieges an der Front verwoben. Da sind auf der einen Seite Albert und Édouard, die wie ihre kampfesmüden Kameraden nur noch überleben wollen.
Auf der anderen Seite steht der von allen gehasste Leutnant Pradelle, ein verarmter junger Adeliger, der um jeden Preis Karriere machen muss. Er behauptet, für die soeben getöteten zwei Kameraden seien die „Boches“ verantwortlich. Dank des spontanen Rachefeldzuges erobert Pradelle ein verloren geglaubtes Gebiet und sichert sich gleichzeitig seine Beförderung.
Beim Angriff entdeckt Albert, dass die beiden Kameraden hinterrücks erschossen worden sind und verdächtigt den unbeliebten Leutnant. Albert wird daraufhin von Pradelle in einen Krater gestoßen, der kurz darauf von einer Explosion verschüttet wird. Édouard wiederum liegt angeschossen in der Nähe und kann Albert so gerade noch vor dem Erstickungstod retten. Dafür zerstört ein großer Granatsplitter sein Gesicht. Die beiden landen in einem provisorischen Krankenhaus und warten auf ihren Abtransport, während Pradelle alles versucht, seine unliebsamen Zeugen mundtot zu machen.
Endlich ist der Krieg vorbei, und allgegenwärtig sind Wiederaufbau, Trauer und die vom Krieg Gezeichneten. Vor diesem brodelnden Hintergrund kämpfen die drei Kontrahenten für ihre ganz persönlichen Ziele: Pradelle will mehrfacher Millionär werden; Édouard plant den Verkauf von Denkmälern, die es nicht gibt, während der mittellose traumatisierte Albert von einem normalen Familienleben träumt. Dass jeder von ihnen unzählige Hindernisse überwinden muss, versteht sich von selbst.
Für seinen Roman erhielt Pierre Lemaitre unter anderem den Prix Goncourt. Zu Recht.

Pierre Lemaitre: Wir sehen uns dort oben.
Klett-Cotta, Dezember 2014.
521 Seiten, Gebundene Ausgabe, 22,95 Euro.

Sabine Bovenkerk-Müller

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