Sexlibris
Sexlibris
Wo ist die Grenze zwischen Pornografie und Erotik? Die 30 scharfen Geschichten in diesem Buch wandeln auf dem schmalen Grat.
mehr ... ] [ Verlagsprogramm ]
 SIE SIND HIER:   HOME » LESELUST » Das Amulett der Ewigkeit IMPRESSUM
NEWSLETTER
Abonnieren Sie unseren Newsletter.

Jetzt anmelden! ]

UNSERE TOP-SEITEN
1.) Literatur-News-Ticker
2.) Leselust
3.) Forum
4.) Mitmach-Projekt
5.) Schreib-Lust-News 6.) Ausschreibungen 7.) Wettbewerbs-Tipps
Susanne Glanzner & Björn Springorum: Das Amulett der Ewigkeit
Jetzt bestellen bei amazon.de! Was hat das London des Jahres 1851 mit dem des Jahres 2014 zu tun. Nicht wirklich viel, werden Sie denken. Nat√ľrlich, einige Bauten haben die Zeit √ľberdauert, die Themse gibt es auch noch, aber sonst sind direkte Bez√ľge, zumal zwischen Menschen aus dem Jetzt und ihren Vettern aus der Vergangenheit kaum m√∂glich.

Wie falsch Sie doch liegen!

Christopher hat einen Traum ‚Äď er will Schauspieler werden und eines Tages auch den B√ľhnen Londons Shakespears Werke einem verz√ľckten Publikum vortragen. Seitdem er in die Metropole an der Themse gekommen ist, verfolgt er sein Ziel und hat Gl√ľck gehabt, dass ihn ein Buchh√§ndler unter seine Fittiche nimmt. Als Bote verdient er sich ein Zubrot, mit dem er seinen Schauspielunterricht bezahlt. Dabei kennt er die Winkel und Gassen der Themsemetropole, wie kaum ein Anderer. Keine Kutsche ist so schnell wie er, wenn es darum geht, eine Lieferung zuzustellen. Dass ihn dabei so manches Mal Verbrecherbanden und Verzweifelte verfolgen ist er gew√∂hnt, doch als er ein mysteri√∂ses P√§ckchen in Thurgoods Buchladen bringen soll, schwant ihm B√∂ses. Ein fast unsichtbarer Schatten verfolgt ihn, ja √ľberholt ihn gar, ohne dass er den H√§scher richtig zu Gesicht bekommen w√ľrde. Zwar schafft er es, die Buchhandlung zu erreichen und das P√§ckchen abzuliefern, doch damit fangen die seltsamen, ja magischen Vorkommnisse erst an.

Gut 160 Jahre sp√§ter findet die 16-j√§hrige Christine das P√§ckchen als sie einmal wieder das anheimelnde Antiquariat ihres literarischen Mentors besucht unter einer losen Diele. Sie steckt das P√§ckchen heimlich ein, will es sicherlich nicht stehlen, ist aber zu neugierig, was es enth√§lt. Sie hinterl√§sst eine kurze Nachricht, √∂ffnet es und findet ein Amulett. Als sie es zur√ľcklegen will, st√∂√üt sie auf eine Nachricht aus der Vergangenheit, eine Warnung, die sie vor Gefahren aus den Schatten und dunklen Gestalten warnt. Erst sp√§t akzeptiert sie, dass sie und den Schreiber mehr als ein Jahrhundert trennt. √úber die Grenzen der Zeit hinweg verlieben sie beide sich durch und √ľber ihre Briefe. Als sie einen Weg zu entdecken glauben, sich √ľber die trennende Grenze der Zeit hinweg zu treffen, ahnen sie nicht, dass ihre Liebe der Schl√ľssel zur Vernichtung der Welt sein k√∂nnte ‚Ķ.


Zwei junge Autoren haben sich gefunden um gemeinsam eine ergreifende Geschichte um die Liebe zu verfassen.
Herausgekommen ist dabei ein Jugendbuch, das uns abwechselnd aus der Sicht Christophers und Christine eine durchaus spannende und abwechslungsreiche Geschichte erzählt.

Hier mischt sich dann eine phantastische Handlung ‚Äď Zeitreise, D√§monen und Magie ‚Äď mit der Darstellung zweier Charaktere, wie sie unterschiedlicher kaum sein k√∂nnten.
Christine wird uns als ganz normale, pubetierende Jugendliche vorgestellt. Sie tanzt in ihrer Hipp-Hopp Gruppe in der Schule, lernt und h√§lt Kontakt zu ihren Freunden √ľbers Smartphone. Die einzige wirkliche Besonderheit im Leben, das dem Leser aus eigener Erfahrung mehr als bekannt vorkommen d√ľrfte, ist ihr Faible f√ľr B√ľcher und ihre Freundschaft mit einem kauzigen Antiquar.
Demgegen√ľber steht ein junger Mann, der angesichts seiner Lebensumst√§nde schnell erwachsen geworden ist. Wer im London des Jahres 1851 nicht selbst f√ľr sich Verantwortung √ľbernimmt, wer sich nicht selbst um alles k√ľmmert, der wird untergehen.
Dass und wie die Beiden so ungleichen sich ineinander verlieben haben die Verfasser sehr einf√ľhlsam und ergreifend in die Handlung verwoben. Das pflegt die leisen, die emotionalen T√∂ne, ohne etwa kitschig zu wirken. Dass wir √Ąhnliches ‚Äď eine Verbindung √ľber die Zeiten ‚Äď schon bei Anderen gelesen haben, dass das Finale ein wenig zu abrupt, die Offenbarungen ein bi√üchen zu √ľberraschend in einem enormen Info-Dump auf uns einprasseln mag man der Unerfahrenheit der Autorn zuschreiben. Dennoch liest sich das Buch stilistisch unauff√§llig, inhaltlich packend und emotional aufr√ľttelnd, ist der Zielgruppe damit genau angepasst und dieser zu empfehlen.

Susanne Glanzner & Björn Springorum: Das Amulett der Ewigkeit .
Thienemann Verlag, März 2015.
288 Seiten, Taschenbuch, 14,99 Euro.

Carsten Kuhr

Wie hat Ihnen diese Rezension gefallen? Schreiben Sie uns!
Name:


E-Mail:


Auf welches Buch beziehen Sie sich?


Text:

ANZEIGEN
Das Buch Das Amulett der Ewigkeit von Susanne Glanzner & Björn Springorum jetzt bestellen bei:
Jetzt direkt bei amazon.de bestellen! Jetzt direkt bei bol.de bestellen! Jetzt direkt bei buch.de bestellen! Jetzt direkt bei buecher.de bestellen! Jetzt direkt bei libri.de bestellen! Jetzt direkt bei thalia.de bestellen!
 LINKTIPPS: Naturwaren Diese Website wird unterstützt von:

www.mswaltrop.de
Copyright © 2006 - 2023 by Schreiblust-Verlag - Alle Rechte vorbehalten.