Der himmelblaue Schmengeling
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Carmen Lobato: Die Stadt der schweigenden Berge
Jetzt bestellen bei amazon.de! Berlin, 1931: Die Archäologie-Studentin Amarna sitzt an ihrer Abschlussarbeit und kommt partout nicht weiter. Nachts plagen sie schwere Alpträume und sie hat immer wieder das Gefühl, dass diese Träume etwas mit ihrer eigenen Vergangenheit zu tun haben. Was verschweigt ihr Vater, der selbst ein erfolgreicher Archäologe ist? Und warum kann sie sich gar nicht an ihre Mutter erinnern? Als ihr Weg den des Armeniers Arman kreuzt, nimmt ihr Leben eine andere Wendung. Sie ist davon überzeugt, die untergegangene hethitische Stadt Hattuša, die Stadt der schweigenden Berge, mit eigenen Augen sehen zu müssen, um herausfinden, wer sie wirklich ist.

Es beginnt eine aufregende Reise in Richtung Türkei, die Amarna mit ihrem Kommilitonen Paul antritt. Er ist in die junge Frau verliebt und glaubt sich zu Beginn der Reise an seinem Ziel, als Amarna endlich seine Nähe zulässt und klarmacht, dass sie sich eine gemeinsame Zukunft nach erfolgreichem Ende der Reise vorstellen könnte. Doch da kannte sie Arman noch nicht näher. Der hübsche Armenier verdreht ihr den Kopf, scheint aber gleichfalls gefährlich, denn plötzlich passieren in Amarnas Nähe seltsame Dinge. Es werden Anschläge auf sie verübt und ihr Leben gerät immer wieder in Gefahr. Hat Arman damit etwas zu tun? Und woher kommt seine ungebändigte Wut auf ihren Vater?

„Die Stadt der schweigenden Berge“ ist ein ganz toller historischer Roman, der sich fernab klassischer Klischees bewegt. Und dennoch kommt die Liebe in diesem Werk nicht zu kurz. Die Dreiecksgeschichte zwischen Paul, Arman und Amarna belebt die ohnehin schon spannende Story rund um die Ausgrabungen in Hattuša und die verschiedenen damit verbundenen Epen. Trotz der Länge des Romans kommt keine Langeweile auf. Man kann viel lernen zu Gilgamesch, Urhi-Tesub und allem, was um sie herum geschehen sein mag. Zwischen den einzelnen Teilen der Geschichte wirft die Autorin auch immer wieder Blicke in den „Nebel der Zeiten“, wie sie es nennt. Hier wird die uralte Geschichte aufgearbeitet und in Szene gesetzt, was für zusätzliche Neugierde und Spannung sorgt.

Ein gelungener Roman zur einem bisher wenig beachteten Thema, der vor farbenprächtigen Beschreibungen, lebhaften Szenen und Spannung nur so platzt. Tolle Unterhaltung für historisch begeisterte Leser, die keine Lust mehr auf Klischees haben!

Carmen Lobato: Die Stadt der schweigenden Berge.
Knaur, Februar 2015.
576 Seiten, Taschenbuch, 9,99 Euro.

Janine Gimbel

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