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Wo ist die Grenze zwischen Pornografie und Erotik? Die 30 scharfen Geschichten in diesem Buch wandeln auf dem schmalen Grat.
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Oliver Plaschka: Fairwater oder die Spiegel des Herrn Bartholomew
Jetzt bestellen bei amazon.de! Dieser Roman ist anders, das ist die beste Beschreibung.
Er spielt in Fairwater, das (fiktive) Venedig Marylands mit seinen dunklen Kanälen, alten Fabriken und über zweihundert Brücken, das auf keiner Karte zu finden ist.
Es gibt keine durchgehende Hauptfigur (außer vielleicht, man sieht Fairwater selbst als die Hauptfigur an).
In sieben nicht chronologisch erzählten Kapiteln aus der Sicht von sieben unterschiedlichen Protagonisten präsentiert uns der Autor die Geschichte gleichsam in Puzzleteilen.
Den Anfang macht Gloria, eine Reporterin, als Kind in Fairwater aufgewachsen. Heute kommt sie in den Ort zurück, weil ein Freund beerdigt wird. Sofort wird sie in sehr unerklärliche Ereignisse verstrickt. Der Leser wie auch die Reporterin werden mit Fragen fast bombardiert: Wer ist für die Mordserie verantwortlich und wie kam der Mörder in verschlossene Räume? Was wird wirklich in den Lifelight-Fabriken hergestellt? Wer sind die Regendunklen, die Gloria angegriffen haben? Was ist mit Stella, der schlafenden Prinzessin und warum fand man sie eines Tages in den Trümmern eines Spiegels? Ist Marvin, für den ein leerer Sarg beerdigt wird, wirklich tot?

Es gibt eine Menge Personen in dem Buch, allesamt skurrile Charaktere (der Autor fügt netterweise eine Liste der Dramatis Personae am Ende des Buches ein). Zum Beispiel Lucia, die Zofe, die langsam aber sicher verrückt wird beim Betrachten ihres Spiegels, oder Salomon Carter, der praktisch in der Bibliothek lebt und Mysterien sammelt, oder Lysander, der verstörende Jüngling mit den vielen Gesichtern.
Die Puzzleteilchen, die sie dem Leser offenbaren, sind phantastisch, verstörend, beklemmend. Ob man sie beim Lesen richtig zusammengesetzt hat, kann man am Ende anhand einer Chronik überprüfen.

In einer ungewöhnlich reichen, literarischen Sprache mit sehr vielen Zitaten aus Gedichten und Liedtexten erzählt (diese allerdings auf Englisch und ohne die Beherrschung der englischen Sprache wird man den Roman nicht lesen und verstehen können), lädt das Buch dazu ein, sich intensive Gedanken über die Lektüre zu machen. Das ist kein literarisches Fast-Food für zwischendurch, sondern ein Roman, der einem bei jedem Lesen neue Aspekte offenbaren wird.
Eine kleine Warnung sei hier angebracht: Es könnte sein, dass Sie nach der Lektüre Ihre Spiegel mit anderen Augen betrachten werden.

Oliver Plaschka: Fairwater oder die Spiegel des Herrn Bartholomew.
Verlag Feder und Schwert, Oktober 2007.
464 Seiten, Taschenbuch, 12,95 Euro.

Susanne Ruitenberg

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