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Wo ist die Grenze zwischen Pornografie und Erotik? Die 30 scharfen Geschichten in diesem Buch wandeln auf dem schmalen Grat.
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Ferdinand von Schirach: Terror: Ein Theaterst├╝ck und eine Rede
Jetzt bestellen bei amazon.de! Die Frage an sich ist nicht neu, aber in diesem Theaterst├╝ck noch mal ganz neu gestellt. Darf ein Flugzeug mit allen Passagieren abgeschossen werden, um einen Terroranschlag zu verhindern? Das Bundesverfassungsgericht hat diese Frage klar verneint. Ein Rechtsstaat darf das aus ausgiebig diskutierten Gr├╝nden nicht. Aber was ist mit einer Einzelperson, die rechtlich sicherlich anders zu behandeln ist? Gegen ausdr├╝cklichen Befehl schie├čt ein Kampfpilot einen voll besetzten Jet ab, der entf├╝hrt auf dem Weg zu einem Sportstation ist. Jetzt muss er sich daf├╝r vor Gericht verantworten. Der Grat zwischen Heldentat und Mord ist hier sehr d├╝nn. Im Verlauf des Prozesses kommt aber auch heraus, dass er zwar alleine und selbstst├Ąndig handelte, aber wohl offensichtlich nicht doch so ganz einsam. Warum wurde das Stadion nicht ger├Ąumt, obwohl daf├╝r Zeit gewesen w├Ąre? Weil jeder Verantwortliche damit rechnete, dass der Pilot feuern w├╝rde? Und wie kamen sie dann zu dieser Ansicht? Was herrscht f├╝r eine Denkweise, die es logisch erschienen l├Ąsst, Menschenleben gegen Menschenleben aufzurechnen - und sei es nur in internen theoretischen Diskussionen.

Das Theaterst├╝ck liefert keine Antworten, es stellt Fragen. Folgerichtig endet es auch nicht mit einem Urteil,sondern mit zwei Alternativen. Der Leser soll selber denken und sich eine Meinung bilden. Das macht die St├Ąrke dieses St├╝ckes aus. So einfach wie h├Ąufig dargestellt, es es n├Ąmlich nicht hier liefert das St├╝ck gutes Handwerkszeug, um das Denken anzufangen.

Ferdinand von Schirach: Terror: Ein Theaterst├╝ck und eine Rede.
Piper, Dezember 2015.
176 Seiten, Gebundene Ausgabe, 16,00 Euro.

Regina Lindemann

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