Das alte Buch Mamsell
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Peggy Wehmeier zeigt in diesem Buch, dass Märchen für kleine und große Leute interessant sein können - und dass sich auch schwere Inhalte wie der Tod für Kinder verstehbar machen lassen.
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Licia Troisi: Die Schattenkämpferin – Das Erbe der Drachen
Jetzt bestellen bei amazon.de! Jahrzehnte sind vergangen, seit die aufgetauchten Welten von Nihal und Sennar gerettet wurden. Aster, der Tyrann wurde gestürzt, die Bibliothek mit all ihren Büchern über schwarze Magie vernichtet, seine Gefolgsleute umgebracht – so zumindest dachte man.

Doch seitdem hat sich die Welt mitnichten in einen Ort des Friedens und der Freiheit gewandelt.
Seit dem Ende des Krieges gegen den Tyrannen suchen machtgierige Herrscher ihre Reiche zu vergrößern, der Krieg geht weiter, und auch alte Verbündete und Anhänger des getöteten Tyrannen sind nicht untätig.
Yeshol, einer der engsten vertrauten Asters, sucht die alten Seilschaften zu reaktivieren. Zusammen mit anderen Anhängern des Totengottes Thenaar gründet er die Gilde der Assassinen und trägt die Reste der verstreuten schwarzmagischen Zauberbücher zusammen. Sein Ziel – den von ihm vergötterten Aster wieder ins Leben zurückzurufen.

Dies ist die Geschichte des Kampfes gegen dieses finstere Vorhaben. Im Mittelpunkt der Erzählung steht Dubhe. Nachdem sie als Achtjährige während einer Rauferei einen Spielkameraden getötet hat, wurde sie aus ihrem Heimatdorf ausgestoßen. Sarnek, ein Meuchelmörder, der sich von der Gilde losgesagt hat, nimmt sich des Mädchens an, ersetzt ihr nicht nur ihre Eltern, sondern lehrt sie auch seine Profession. Jahre später gerät die mittlerweile als Diebin zu zweifelhaftem Ruf gekommene Dubhe ins Visier der Gilde. Ein magisches Siegel, das sie in eine blutgierige Bestie verwandelt, wird ihr aufgelegt, um sie gefügig zu machen. Nur wenn sie regelmäßig einen Trank zu sich nimmt, kann sie den Fluch beherrschen. So tritt sie gegen ihre Überzeugung und Willen der Gilde bei, lernt weitere mannigfaltige Arten einen Menschen zu töten, und kommt der geheimen Zielsetzung der Gilde auf die Spur. Zusammen mit einem Spion der Zauberer gelingt die Flucht, doch ihr Fluch begleitet sie ...

Licia Troisi sorgte mit ihrer »Drachenkämpferin-Saga« für Furore. Die High-Fantasy Trilogie um die junge charismatische Heldin und ihren Traum, auf dem Rücken der Drachen für die Freiheit ihrer Heimat zu kämpfen, eroberte die Herzen der Leser.

Nun also, fast nahtlos folgt die Fortsetzung. Und Troisi bleibt sich selbst treu. Warum auch ein erfolgreiches Rezept durch allzu große Neuerungen gefährden?

Im Mittelpunkt der Handlung steht erneut ein junges, vom Schicksal gebeuteltes Mädchen. Mit viel Einfühlungsvermögen und von der Atmosphäre her deutlich dunkler als in ihrer ersten Trilogie berichtet uns die Autorin von den Schicksalsschlägen, die auf Dubhe herniederpraßeln. Immer, wenn diese einmal denkt, Ruhe und Sicherheit in ihrem Leben gefunden zu haben, ein wenig durchschnaufen zu können, bricht Gewalt und Verlust mitleidlos das vermeintliche Idyll.

Dabei kokettiert die Autorin durchaus mit der Faszination, die mit Gewalt und Tod, mit Mord und Verrat einhergeht. Selten reflektiert die Protagonistin über die moralische Seite ihrer Taten, ist von ihrer Macht über Leben und Tod durchaus fasziniert. Gleichzeitig aber lehnt sie eben diese Macht ab, sehnt sich nach Geborgenheit und Frieden. Dieser Zwiespalt wurde gut nachvollziehbar herausgearbeitet.

Inhaltlich bietet der Auftaktband der Trilogie wenig Überraschendes. Es geht einmal mehr um den Kampf der wenigen Guten gegen die machvollen Bösen. Die Rollen sind klar verteilt, die Unterdogs und ihre Probleme entsprechen dem Gewohnten. Bubblegum Fantasy, so könnte man diesen Roman dann auch überschreiben, Fantasy mit Wiedererkennungswert, der sich aber flüssig und spannend liest.

Der Schwerpunkt des Romans, wie bislang aller Werke der Autorin, die uns Heyne präsentiert hat, liegt sicherlich in der Zeichnung ihrer weiblichen Hauptpersonen. Hier gelingt es der Autorin, ihre Konkurrenten hinter sich zu lassen, den Leser für die jeweilige Protagonistin einzunehmen, deren Motivation, ihre Entwicklung im Verlauf der Handlung klar und überzeugend herauszuarbeiten. Verbunden mit einer spannenden Handlung, die vom Leser nicht allzu große Bereitschaft sich auf Neues einzulassen, erfordert, macht den Erfolg der Titel aus.

Und so wird auch die Schattenkämpferin ihre Leserinnen finden, wird mit viel Gefühl gelitten und gekämpft und zum Finale wahrscheinlich auch wieder triumphiert, wenn es auch sicherlich einige Tränen um gefallene Freunde zu vergießen gilt.

Licia Troisi: Die Schattenkämpferin – Das Erbe der Drachen.
Heyne Verlag, Februar 2008.
525 Seiten, Hardcover, Euro 16,95.

Carsten Kuhr

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