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Kirsten Boie: Mittwochs darf ich spielen
Jetzt bestellen bei amazon.de! Fabias Woche ist durchorgansiert: montags Ballett, dienstags Flöten, donnerstags Tennis, freitags Hockey - nur mittwochs darf sie spielen. Ihre Eltern sind den Anforderungen gewachsen, die auf Eltern zukommen, die Kinder haben. So kann Fabia zum Beispiel schon Lesen, bevor sie zur Schule kommt. Aber alles wird anders, als Mama beschließt, zusammen mit Papa auf Dienstreise nach Mailand zu gehen. Und Mama möchte unbedingt mit, denn sie muss neue Schuhe kaufen. Doch niemand kann das Babysitting übernehmen, also wird die verhasste Schwester gefragt, die für 100 Euro Tagesgage bereit ist, den Job anzunehmen. Schade nur, dass niemand Tante Pia mag, selbst Fabia nicht. Tante Pia hat keine Ahnung von Kindern und außerdem bringt sie selten ein Geschenk mit, wenn sie zu Besuch kommt. Fabias Tagesablauf kommt kräftig durcheinander, denn Pia kümmert sich nur um sich und lernt auf eine Prüfung. Selbst kochen muss Pia nicht, da Fabias Mutter alles vorgekocht hat. Reichlich wenig, für 100 Euro am Tag, findet Fabia. Nicht einmal nach den Hausaufgaben fragt Pia, geschweige denn, dass sie bereit wäre, zum Ballett mitzugehen. Mit sieben Jahren sei Fabia alt genug, ihre Termine selbst auf die Reihe zu bekommen, außerdem was soll man mit sieben Jahren im Ballett? Nur weil man es kann? Man kann auch Eier jonglieren, aber macht man das? Und macht Blockflöte überhaupt Spaß? Kann man an Hausaufgaben selbst denken oder muss man daran erinnert werden?
Fabia ist entsetzt, ihr Weltbild wird durcheinandergewirbelt und sie beginnt nachzudenken.
Wie sich Fabia und Pia trotzdem noch annähern, kann man in der überarbeiteten Ausgabe des 1993 erschienen Buches lesen. Kirsten Boie ist ein echter Klassiker gelungen, der aus Sicht von Fabia das moderne Familienleben beschreibt. Dabei ist es egal, ob man das Buch seinen Kindern vorliest oder es als Kind oder Erwachsener liest - man erkennt sich in den unterschiedlichen Charakteren. Trotzdem gelingt es Kirsten Boie, nie den Zeigefinger zu heben. Selbsterkenntnis ist eben doch die bessere Erkenntnis. Die 1950 geborene Hanseatin unterstreicht mit diesem Buch ihren Ruf als eine der renommiertesten Autorinnen moderner Kinder- und Jugendromane.

Kirsten Boie: Mittwochs darf ich spielen.
Fischer Taschenbuch Verlag, Januar 2008.
128 Seiten, Taschenbuch, 5,95 Euro.

Ralf Seybold

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