Ganz schön bissig ...
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Thomas Thiemeyer: Magma
Jetzt bestellen bei amazon.de! Thomas Thiemeyer gehört zu den erfolgreichsten Malern im phantastischen Bereich, er wurde mehrmals mit dem Kurd Lasswitz Preis ausgezeichnet und ist mit Beiträgen im Spectrum-Jahrbuch vertreten.

Doch auch als Autor macht er zunehmend von sich Reden. Wie bereits »Medusa« und »Reptilia« ist auch »Magma« eine Mischung aus Abenteuerroman und außergewöhnlichen Rätseln, die in Deutschland zu den sogenannten Mystery-Thrillern zählen kann. Ist die Erde in »Magma« das Zentrum intelligenten Lebens, obwohl es nur ein kleiner Planet am Rande einer durchschnittlichen Milchstraße ist? Der Leser ahnt bereits, dass der Autor sich eine Antwort ausdenkt, die spannender ist, als ein bloßes Nein.

Die Geschichte beginnt an mehreren Orten und mit unterschiedlichen Personen. Da wäre die Geologin Ella Jordan, die sehr umtriebig ist, Forschungsreisen unternahm und nun an der George Washington Universität unterrichten will. Dazu erhält sie auch Gelegenheit, zumindest für ein paar Minuten, bis ihre Vorlesung unsanft gestört wird. Bald darauf erfährt Jordan, dass sie für eine geheime Expedition gebraucht wird. Mitten in den Marianengraben soll es gehen, mit einem kaum erprobten U-Boot. In 10.000 Metern Tiefe entdecken Jordan und die anderen Wissenschaftler eine riesige Kugel, die nur künstlicher Art sein kann und Erdbeben hervorruft.

An anderer Stelle registrieren deutsche Astronomen eine neue Supernova, die für ein paar Nächte sogar mit bloßem Auge gesehen werden kann. Eine junge Astronomin untersucht die eintreffenden Signale und meint, dass eine Botschaft in ihnen versteckt ist. Sie beginnt mit der Entschlüsselung. Nun werden überall auf der Welt Kugeln gefunden, die aus einem unbekannten Material bestehen. Die seltsamen Artefakte sind außerirdischer Herkunft und beginnen die Erde umzuformen, indem sie zuerst alles bestehende Leben töten. Auf der sterilisierten Erde sollen dann neue Lebensformen entstehen. Nur ein geheimes Forschungsinstitut, in das Jordan Einblick erhält, scheint diesen Prozess stoppen zu können.

Gerade die Kombination aus Wissenschaftlern, Agenten, fremden Intelligenzen und Weltuntergang garantiert eine brisante Mischung. Gelegentliche geologische und astronomische Einschübe erhöhen das Verständnis für die Vorgänge. Dass besonders die jungen Wissenschaftlerinnen hübsch und die Bösewichte wahnsinnig sind, das muss man als Leser hinnehmen. Die Auflösung der gesamten Geschichte ist recht gewagt. Der kosmische Intelligenztest, den die Menschen bestehen müssen, ist zu sehr an die Handlung angepasst und hätte in anderer Situation nicht funktioniert. Für einen richtig guten Thriller fehlt es zwar noch an einigen Höhepunkten und besseren Charakterisierungen, aber schlecht ist der Roman keineswegs. Thomas Thiemeyers »Magma« ist prickelnde Unterhaltung für zwischendurch.

Thomas Thiemeyer: Magma.
Droemer/Knaur, April 2008.
522 Seiten, Taschenbuch, 8,95 Euro.

Ulrich Blode

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