Der Tod aus der Teekiste
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Giovanni Guareschi: Don Camillo und seine Herde (1953)
Jetzt bestellen bei amazon.de! In Deutschland ist der schlagkräftige Priester hauptsächlich durch die Verfilmungen mit dem Charaktergesicht Fernandel bekannt. Der ständige Kampf zwischen dem romtreuen Don Camillo und dem kommunistischen Dorfbürgermeister Peppone ist aber auch lesenswert.

Es geht um ein ungenanntes Dorf irgendwo in der Poebene von Italien. Der Zweite Weltkrieg ist seit einigen Jahren vorbei, der Alltag ist wieder eingekehrt. Es ist ein kleines Dorf, jeder kennt jeden und manche menschlichen Probleme bleiben nicht hinter verschlossenen Türen. Der Bürgermeister ist für die Politik zuständig und der Priester für das Seelenheil. Eigentlich sollte man sich da nicht in die Quere kommen, aber es menschelt sehr in dem kleinen Dorf. Mit hochgekrempelten Ärmeln macht sich jeder der beiden auf seine ganz eigene Art und Weise daran, das Leben ihrer Schäfchen ein klein wenig leichter zu machen. Dabei konkurrieren sie miteinander, wessen Politik die bessere Lösung für die sozialen Probleme ihrer Zeit bietet und kommen oft genug zu dem Schluss, dass man am besten zusammenarbeitet. Die schönsten Szenen sind die, in denen einer der beiden zähneknirschend zugeben muss, dass an den Worten des anderen doch etwas dran ist. Don Camillo beklagt sich in solchen Fällen bitterlich beim Gekreuzigten, Peppone dagegen reagiert sich verbal an seinen Genossen ab.
Aber sie können auch nicht ohne einander, wie sich zeigt, als Don Camillo für einige Zeit versetzt wird. Das ganze Dorf, inklusive des als neuen Pfarrer eingesetzten Mönchleins, möchte ihn wiederhaben und in seinem neuen Bergdorf fehlt Don Camillo sozusagen das Salz in der Menschensuppe. Die Rückkehr des Pfarrers wird zu einem Dorffest.

Die Geschichten von Guareschi erschienen 1946 erstmals in einer Zeitschrift und wurden erst später zu Büchern zusammengefasst. So ist jede Geschichte etwa 10 - 15 Seiten lang und in sich abgeschlossen. Es ist der trockene Humor der Figuren und die unvergleichliche Menschlichkeit der Dörfler, die diese Erzählungen so einmalig und immer wieder lesenswert macht. Oft lacht man lauthals heraus, und im nächsten Absatz bleibt das Lachen im Halse stecken. Die meisten Geschichten gehen glücklich aus, weil die beiden Streithähne doch beide nur das Wohl des Dorfes im Auge haben, und das ist auch gut so.

Giovanni Guareschi: Don Camillo und seine Herde (1953).
Rowohlt Tb., 1986.
314 Seiten, Taschenbuch, 7,90 Euro.

Regina Lindemann

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