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Scott Westerfeld: Midnighters III – Der Riss
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Denn Scott Westerfelds „Midnighters – Der Riss“ stellt das Finale der Fantasy-Trilogie dar. Und dieses Finale endet wahrhaftig in einem Feuerwerk.

Dess, Jessica, Melissa, Rex und Jonathan hüten ein großes Geheimnis, denn der Tag besteht nicht nur aus 24 Stunden, sondern aus einer mehr – der dunklen Midnight. Diese erleben aber nur diejenigen, die genau um Mitternacht geboren wurden, alle anderen erstarren wie Wachsfiguren.

Diese Midnight könnte prinzipiell ganz spaßig sein, wenn da nicht ihre Erschaffer werden.
Vorurzeitliche Wesen, fähig ihre Formen zu verändern, angsteinflößend und Fleischfresser, suchten damals einen Unterschlupf vor den neuzeitlichen Erfindungen und Entdeckungen der Menschen. Denn sie scheuen alles, das die Zukunft ruft. Feuer, Eisen oder Elektrizität sind den Darklingen zuwider, weswegen diese in der Midnight auch partout nicht vorkommen. Kein Schalter funktioniert, kein Feuer flackert lebendig. Außer Jessica setzt es in Gang, denn ihre Midnighter-Gabe ist es, Feuer und Elektrizität in die Midnight zu bringen, um sich und ihre Freunde zu beschützen.

Dess ist ein mathematisches Universalgenie, Melissa kann Gedanken lesen, Jonathan fliegt in der Midnight und Rex ist der einzige, der die früher aufgeschriebene Lehre versteht.
Mit ihren Talenten versuchen die fünf vor allem eines – sich in der Midnight am Leben zu erhalten. Und das funktioniert bis auf ein paar Zwischenfälle eigentlich ganz gut, aber dann ändert sich alles. Die Midnight taucht plötzlich unregelmäßig auf. Um neun Uhr erstarrt die ganze Schule für zwanzig Minuten und halb sieben wird kurz zur fortschrittfreien Zeit. Die Midnighter sind sich einig: Das hat irgendetwas zu bedeuten. Die Midnight wird brüchig, es tut sich ein wachsender Riss auf.

Bald wird ihnen klar, dass gewöhnliche Menschen durch diesen Riss in die Midnight fallen und zu Darklingopfern werden.

Während die fünf Auserwählten also alle Hände damit zu tun haben, die Ursachen herauszufinden, Menschen zu retten und die 25. Stunde geheim zu halten, öffnet sich ihnen ein furchtbares Geheimnis:
Das Ende der Welt steht bevor und es liegt in der Macht von fünf Teenagern, dieses aufzuhalten.

Sie ist eindeutig feststellbar, die Klimax der drei Midnighter-Bände. Während das erste eher eine einleitende Funktion hat, grobe Zusammenhänge auffächert und ein Fundament schafft, geht der zweite Band schon tiefer in die Materie hinein, entlarvt die Midnight als wohl durchdachtes Gedankenkonstrukt und führt den Leser von der Vorstellung weg, die 25. Stunde sei ein reines Hirngespinst. Im letzten Band wird schließlich eine weitere Ebene aufgedeckt. Midnight wird zum Lebensstil, zum Leben bestimmendem Attribut. Sie und die vorherigen Midnightergenerationen gewinnen an Tiefe, Charakter und Absichten.
Das feine Netz das Westerfeld um seine Idee spinnt, ist erschreckend realistisch gespannt, geschwungen und verheddert. Es lässt den Leser wirklich dankbar dafür werden, dass er selbst nicht um zwölf Uhr in der Nacht geboren wurde, es lässt ihn im Dunkeln auf den Radiowecker spinksen und sich fragen: Ist Midnight schon vorbei?

Westerfeld hat darüber hinaus eine ungewöhnliche Begabung der Erzählung. Er wechselt die Perspektiven an den perfektesten Stellen und lässt den Leser die Ereignisse durch die individuellen Midnighter erleben. Dabei hat er für jeden der fünf ein eigenes Gedanken-, Charakterkonstrukt aufgebaut. Verwendete Analogien etwa haben ihren eigenen Stil bei jedem Midnighter. Allein an der Anordnung der Wörter ist es möglich, den Midnighter zu bestimmen, der gerade denkt.

Eine wundervoll detailierte Detailarbeit liegt hier vor, die manchmal abscheulich direkt und gerade deswegen brillant lebendig wirkt.

Der Leser lernt Gedankenlesen, Fliegen und Wahrnehmen durch die Augen eines Raubtieres – zwar nur auf dem Papier, aber das reicht schon für spannende Leseabende.
Wer sich mit der Midnighter-Reihe befassen möchte, sollte aber unbedingt mit Band eins beginnen, da die gedankliche Leistung, die hinter der Midnight steckt, so komplex ist, dass es einfacher ist, das Tor zur 25. Stunde des Tages mit dem ersten Band zu öffnen.

Scott Westerfeld: Midnighters III – Der Riss.
Kosmos, Februar 2008.
384 Seiten, Hardcover, 16,95 Euro.

Sabrina Greifenhofer

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