Madrigal für einen Mörder
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Ein Krimi muss nicht immer mit Erscheinen des Kommissars am Tatort beginnen. Dass es auch anders geht beweisen die Autoren mit ihren Kurzkrimis in diesem Buch.
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Arthur C. Clarke und Stephen Baxter: Die Zeit-Odyssee
Jetzt bestellen bei amazon.de! „Die Zeit-Odyssee“ ist eine alternative Erzählung des technologisch-evolutionären Gedankens aus Arthur C. Clarkes „2001 – Odyssee im Weltraum“. Kosmische Intelligenzen werden auf die Menschheit aufmerksam und zeigen sich unzufrieden über ihre Entwicklung. Deshalb starten sie ein Experiment und zerstören die Ordnung der Welt. Die sogenannte „Diskontinuität“ verändert das bekannte Raum-Zeit-Gefüge und setzt die Erde mit Bruchstücken aus unterschiedlichen Jahrzehnten bis Jahrtausenden neu zusammen. Figuren aus den grundverschiedenen Zeitaltern treffen aufeinander: Ein kleines UNO-Friedensteam aus dem Jahr 2037, russische Astronauten Ende des 20. Jahrhunderts und britische Soldaten des 19. Jahrhunderts. Während die UNO-Mitglieder und die Briten auf Alexander den Großen und seine Armee treffen, begegnen die Russen dem Mongolen Dschingis Khan. Der Höhepunkt des Romans ist die Schlacht zwischen den Mongolen und Alexanders Armee, die die Waffen aus der Zukunft für sich nutzen.

Der Roman ist geradlinig erzählt und schließt mit einem befriedigenden Ende ab. Die spielerische Möglichkeit zeitlich voneinander getrennte historische Persönlichkeiten scheint die eigentliche Motivation der Autoren gewesen zu sein, weniger das Eingreifen in das Menschheitsschicksal. Zwar wird eine Begründung für die Diskontinuität geliefert (die Außerirdischen vernichten Zivilisationen, die Ressourcen verschwenden), doch warum die unbedeutende menschliche Zivilisation, die es noch nicht mal richtig in den Weltraum geschafft hat, ins Blickfeld der Fremden rückte, ist nicht nachvollziehbar. Auch besitzen viele der anderen Romane Clarkes oder Baxters eine tiefgründigere Darstellung der Personen und der wissenschaftlichen Hintergründe. Clarke und Baxter verzichten auf eine nähere Darstellung Alexanders und Khans und umgehen damit die Gefahr der Trivialisierung der historischen Figuren. Stattdessen wird der Roman vor allem aus der Sicht der UN-Angehörigen Bisesa Dutts erzählt. Am Ende schafft es Bisesa in ihre Zeit zurückzukehren, ins Jahr 2037 einen Tag vor der Diskontinuität.

Ob es eine Rettung für die Menschheit gibt, wird in der Fortsetzung „Sonnensturm“ verraten. Deshalb ist „Die Zeit-Odyssee“ weniger ein eigenständiger Roman als der Auftakt zu einer interessanten Trilogie, die mit den Fortsetzungen an Schwung gewinnen wird und für Fans der beiden Autoren zu empfehlen ist.

Arthur C. Clarke und Stephen Baxter: Die Zeit-Odyssee.
Heyne, Mai 2008.
446 Seiten, Taschenbuch, 7,95 Euro.

Ulrich Blode

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