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David Ignatius: Der Mann, der niemals lebte
Jetzt bestellen bei amazon.de! Bombenattentate in Mailand, Rotterdam und Frankfurt bringen den Krieg der al-Qaida nach Europa. Hinter den Selbstmordattentaten steckt ein mächtiger Führer der Terrororganisation, der nur als Süleyman bekannt ist. Um das Netzwerk zu infiltrieren, reist der CIA-Agent Roger Ferris nach Amman. Vor Ort setzt er auf den verbündeten Hani Salaam vom jordanischen Geheimdienst. Obwohl in gemeinsamen Kampf trauen die beiden Organisationen einander nicht über den Weg. So ist es kein Wunder, dass die gemeinsame Aktion scheitert, ein herankommen an Süleyman unmöglich scheint. Doch Ferris begeistert seinen Vorgesetzten mit der alten Idee des Trojanischen Pferdes. Der Mann, der niemals lebte, soll in die al-Qaida geschleust werden. In bester Agentenmanier werden Identitäten geschaffen, Anschläge auf eigene Ziele verübt und dem Gegner in die Schuhe geschoben. Der Plan scheint aufzugehen. Aber als Ferris´ Freundin, die aufgrund ihrer humanitären Tätigkeit Kontakt zu vermeintlichen Mitgliedern der Terrorgruppe pflegt, entführt wird, schließt sich die Schlinge um den Agenten. Die al-Qaida scheint das Verwirrspiel sehr genau zu durchschauen. Gibt es einen Maulwurf? Ferris verliert das Vertrauen zur eigenen Organisation und begibt sich, unterstützt von Hani Salaam, in eine Befreiungsmission, bei der er erfährt, dass er von allen Seiten als Spielball benutzt wurde.
David Ignatius gilt als Spezialist für die Themen Geheimdienste und Naher Osten. Er ist Herausgeber bei der Washington Post und schreibt für die wichtigsten Nachrichtenmagazine der Vereinigten Staaten. Selbst CIA Agenten bewundern Ignatius, weil er besser als jeder andere Schriftsteller die Feinheiten ihres Geschäfts versteht.

In seinem aktuellen Thriller verschafft der Autor Einblicke in eine Kultur, die von beidseitigen Vorurteilen geprägt ist. Die scheinbar moderne Kriegslist entpuppt sich als alter Hut in neuem Gewand. Die Kunst, den Gegner zu verwirren und irrezuführen, gilt trotzdem auch heute noch als Grundprinzip der Kriegsführung und geschieht im Verborgenen, versteckt vor den Zeitungslesern und Nachrichten-Schauern. „Der Mann, der niemals lebte“ ist ein herrliches Verwirrspiel und ein Blick hinter die Kulissen moderner Agententätigkeit.

In den USA gilt „Der Mann, der niemals lebte“ als einer der besten Spionage-Thriller seit dem 11.September und wird auch die deutschen Fans des Genres begeistern. Body of lies, so der englische Originaltitel, kommt im Herbst in die Kinos. Derzeit verfilmt Ridley Scott die spannende Geschichte um den Agenten Roger Ferris mit Leonardo DiCaprio und Russell Crowe in den Hauptrollen.

David Ignatius: Der Mann, der niemals lebte.
Rowohlt, April 2008.
480 Seiten, Taschenbuch, 8,95 Euro.

Ralf Seybold

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