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Wo ist die Grenze zwischen Pornografie und Erotik? Die 30 scharfen Geschichten in diesem Buch wandeln auf dem schmalen Grat.
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Sabine Wassermann: Das GlÀserne Tor
Jetzt bestellen bei amazon.de! „Eine große Liebesgeschichte in einer magischen Welt“, ĂŒberschreibt der Verlag den Klappentext. Das ist so treffend, dass ich es ĂŒbernehme.

Zum Inhalt: Wir schreiben das Jahr 1895. In Berlin begleitet die siebzehnjĂ€hrige Grazia ihren Verlobten, den ArchĂ€ologen Friedrich, zu seiner AusgrabungsstĂ€tte auf der Pfaueninsel in der Havel. Auf dem Bootssteg begegnet ihr ein nackter Mann, schön wie ein Gott, der sie kĂŒsst und wieder verschwindet. Gleichzeitig findet Friedrich Schmuck, den er keiner Epoche zuordnen kann.
Wieder daheim bei ihrem Vater, entdeckt Grazia eine unerklĂ€rliche FĂ€higkeit an sich: sie kann Wasserbecher aus dem Nichts fĂŒllen.
Voller Sehnsucht nach dem Unbekannten auf dem Bootssteg, geht sie auf eigene Faust nach ihm suchen. Als sie ein Licht im Wasser sieht, wie schon am Vortag, reißt sie sich von Friedrich los, und fĂ€llt in die Fluten. Dort wird sie vom Licht in die Tiefe gezogen und landet in einer WĂŒste. Als sie erwacht, findet sie sich in einer fremden Welt wieder, eine Welt mit zwei Monden, und ein fremdartig aussehender Krieger beugt sich ĂŒber sie.
Wir folgen Grazia, wie sie in der völlig fremden Welt erst verzweifelt, dann sich anpasst und dem Krieger Anschar folgt, der seine Stadt Argadye erreichen muss. Sie gerÀt zwischen die Fronten zweier streitenden Könige, die den Wassergott suchen, um ihre von Trockenheit bedrohte Welt zu retten.

Sabine Wassermann, durch ihre Ägyptenromane bekannt, legt hier ihren ersten Fantasyroman vor. Sie erschafft eine glaubwĂŒrdige Welt, die vergleichbar unserer Bronzezeit ist, aber mit magischen Elementen. Wunderbar herausgearbeitet ist der Kontrast zwischen Grazias preußisch-prĂŒden Erziehung der fremdartigen FreizĂŒgigkeit in der argadischen Gesellschaft. Bisweilen fĂŒhrt das zu skurrilen und komischen Szenen, bei denen die Autorin ein Talent fĂŒr witzige Dialoge zeigt. Die Figuren sind lebendig beschrieben und besonders die beiden Hauptfiguren sehr liebenswert. Es gibt keine endlosen Schlachten, dafĂŒr einen spannenden Plot und Beschreibungen, bei denen man sich die Örtlichkeiten gut vorstellen kann. Nicht alles ist eine heile Fantasywelt, es gibt Sklaverei und schön fiese Gegenspieler. Es lohnt sich, Grazias Weg zu folgen, und fĂŒr Leser, denen das Buch gefĂ€llt, habe ich einen kleinen Geheimtipp: Es wird eine Fortsetzung geben!


Sabine Wassermann: Das GlÀserne Tor.
Heyne, Dezember 2007.
685 Seiten, Taschenbuch, 14 Euro.

Susanne Ruitenberg

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