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Henning Mankell: Der Chinese
Jetzt bestellen bei amazon.de! „Die Wahrheit kennt keine Eile“, stellt die schwedische Richterin Birgitta Roslin in Henning Mankells neuem Roman „Der Chinese“ fast am Ende ihrer Ermittlungen treffend fest.

In der Tat brauchen sie und die Leser Muße, um den 600 Seiten dicken Thriller zu entschachteln. Dabei hat dieses Blutrache-Epos des 60-jährigen Schweden trotzdem die große Spannung, die ein derart verzwickter Krimi braucht. Atemlos liest man die ersten, für den Rest des Romans untypischen Seiten. Fast ein ganzes schwedisches Dorf fällt da einem Massenmord-Massaker zum Opfer. Ein geheimnisvolles rotes, chinesisches Seidenband am Tatort, das wie eine Blutspur Figuren, Orte und Zeiten des Romans verbindet, führt quer durch Europa, nach China, in den historischen Wilden Westen des Jahres 1863 und nach Afrika.

Mehrere Romane in einem hat der Vater der berühmten Wallander-Krimis mit dem „Chinesen“ geschrieben und sie wie russische Matrjoschka-Puppen ineinander verschachtelt. Dass der Roman pünktlich zu den Olympischen Spielen in China erschienen ist, passt nicht schlecht. Den Wandel Chinas, die Macht des Reichs der Mitte und seine politische Situation skizziert Mankell ohne die Thriller-Handlung aus den Augen zu verlieren. Ausgangspunkt des Autors zweier Afrika-Romane war, ob China im Kampf um die Ressourcen Afrikas einen neuen Kolonialismus zeigt.

Besonders macht den Thriller, dass er keine Hauptfigur hat. Richterin Brigitta ist nur eine Leitfigur, die durch den Massenmord in dem kleinen schwedischen Dorf mit ihrer eigenen Vergangenheit konfrontiert wird.

Mankell mischt brillant Krimielemente mit Beschreibungen der Kulturen und politischen Kommentaren. Freunde spannender Literatur wird das Buch ebenso begeistern wie politisch Interessierte und die, die ein anderes China als das, das sich im August unter den fünf olympischen Ringen präsentieren wird, kennen lernen wollen. Spannender als ein Marathonlauf ist dieser Mankell-Bestseller – allerdings braucht man auch eine ähnliche Lesekondition.

Henning Mankell: Der Chinese.
Paul Zsolnay Verlag, Mai 2008.
600 Seiten, Hardcover, 24,90 Euro.

Julia Gaß

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