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Rachel Cusk: Arlington Park
Jetzt bestellen bei amazon.de! Arlington Park, ein (fiktiver) Vorort Londons ist ein typsicher suburbaner Platz gehobener mittelständischer Familien. Wer es dorthin geschafft hat, hat den Sprung zum Luxus vor Augen oder hängt mit einem Bein schon wieder heraus.

Das Buch betrachtet das Leben verschiedener Frauen in dieser kleinen Welt. Gemein haben alle eine innerliche Unzufriedenheit. Nicht unverständlich, denn unter der Betrachtung der eigenen Karriere, die zu Lasten der Familie ins stocken geraten ist oder gänzlich ausgefallen ist, fragt sich frau „War das alles?“

Da ist zum Beispiel Juliet, deren Mann erfolgreich auf einer Schule mit Problemfällen unterrichtet und die selbst auch Unterrichtsstunden gibt. Viele Pläne hatte sie als Jugendliche und steht nun da mit dem Gefühl, die Beziehung, das Leben hätte sie getötet. Verzweifelt versucht sie im Rahmen ihres Literaturclubs den Schulmädchen zu vermitteln, sich keinesfalls und von niemandem die Lebensträume nehmen zu lassen. Dabei wirkt sie schon äußerst militant.

Amanda wiederum hat sich mit ihrem Hausfrauenleben scheinbar abgefunden, veranstaltet Teepartys auf denen über die Nachbarschaft hergezogen wird. Geschickt kaschiert sie damit die triste, öde Langeweile, die sich in ihrem Leben breit gemacht hat.

Jeder beschriebene Charakter, egal in welcher Situation er lebt, findet sich in einem unzufriedenen Hausfrauenleben wieder. Keine ist wirklich glücklich.

Rachel Cusk, mit Auszeichnungen versehene Autorin und geschätzte Interpretin zeitgenössischen Lebens, beschreibt ein Bild der gehobenen europäischen (aber auch amerikanischen) Mittelschicht. Plastischer, realistischer und glaubwürdiger als „Desperate Housewifes“ zeigt dieser Roman die Problematik einer Generation zwischen Familie und eigenen Wünschen, gefangen in den sozialen Zwängen und ohne eine Chance auszubrechen.

Fazit: Sehr lesenswert.

Rachel Cusk: Arlington Park.
Rowohlt Tb., Mai 2008.
318 Seiten, Taschenbuch, 8,95 Euro.

Ralf Seybold

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