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Alice Sebold: Das Gesicht des Mondes
Jetzt bestellen bei amazon.de! Helen Knightly verbringt einen von vielen ungeliebten Nachmittagen mit ihrer 88-jährigen Mutter. Aber dieser Nachmittag verläuft nicht wie die anderen, wenigstens endet er nicht wie üblich. Helen erstickt ihre Mutter mit einem Kissen.

Der Beginn des Romans war spannend und nachvollziehbar, dann wurde es unglaubwürdig und zum Schluss unverständlich und zog sich Seite um Seite hin. Die Story verliert sich in Rückblenden, um das, was die Mutter angeblich getan oder nicht getan hat. Im steten Dialog mit sich selbst agiert Helen mehr als seltsam, selbst wenn man bedenkt, dass sie gerade ihre Mutter umgebracht hat. Sie, die stets pflichtbewusst machte, was von ihr erwartet wurde, versucht das auch jetzt noch, aber es gelingt ihr nicht mehr. Das ist nur stellenweise nachvollziehbar, manchmal wird es ganz einfach abstrus. Sie sucht Hilfe ausgerechnet bei ihrem Ex-Mann, mit dem sie seit mehreren Jahren keinen Kontakt mehr hat, vernascht den Teenager-Sohn ihrer besten und einzigen Freundin und kreist immer wieder in Erinnerungen um ihre verdorbene Kindheit.

Die ungeheure Belastung, die sie durch ihre psychisch kranke Mutter erfährt, ist wohl das Thema dieses Romans, aber es bleibt auf seltsame Art flach und künstlich. Das Ende kommt gar zu plötzlich, um glaubhaft zu sein und irgendwie ist es auch kein Ende. Helen ist in sich selbst gefangen, in ihrer Vergangenheit und daran wird sich auch nichts ändern, egal ob sie am Ende als Mörderin verurteilt wird oder nicht - sie hat ihre eigene Hölle bereits. Das hinterlässt aber so wie es dargestellt wurde einen leicht faden Beigeschmack von „irgendwie ist sie doch selbst schuld“ und dafür ist das Thema eigentlich zu schade.

Das Gesamtresümee lautet also: Ein gutes Thema, lesbar umgesetzt, aber weit weg von berührend und schonungslos.


Alice Sebold: Das Gesicht des Mondes.
Manhatten-Verlag, Februar 2008.
318 Seiten, Hardcover, 19,95 Euro.

Regina Lindemann

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