Das alte Buch Mamsell
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Peggy Wehmeier zeigt in diesem Buch, dass Märchen für kleine und große Leute interessant sein können - und dass sich auch schwere Inhalte wie der Tod für Kinder verstehbar machen lassen.
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Horst Evers: Mein Leben als Suchmaschine
Jetzt bestellen bei amazon.de! Horst Evers ist Träger des Deutschen Kleinkunstpreises 2008, Buchautor und derzeit mit seinem Programm „Schwitzen ist, wenn Muskeln weinen“ auf Tour. In „Mein Leben als Suchmaschine“ teilt Evers viele Geschichten über die Tücken der Technik, emotionale Ausnahmezustände oder spirituelle Nöte mit dem Leser. Dabei ist Evers auf der Suche nach Wahrheit, dem Woher, dem Warum, dem Wohin, der Würde und der Liebe. Die kurzen, satirischen Geschichten handeln von unterforderten Videorekordern, die bei einer Fehlbedienung sofort damit prahlen, was sie alles können, nur um dann ungenutzt den Geist aufzugeben. Oder davon, wie man lästigen Bekannten das Handy abmeldet. Selbst vor Fitness macht Evers nicht halt und vertritt die Theorie, dass ihm eines Nachts heimlich sein durchtrainierter Körper durch reichlich Fettgewebe ausgetauscht wurde. Sicherlich steckt der CIA, KGB, Mossad oder das GPS dahinter.

Ich habe Tränen gelacht bei den kurzen, mitten aus dem Leben gegriffenen Geschichten, wie zum Beispiel der des Computerprofis Jan, der immer nur eingeladen wird, um die Computerprobleme seiner Bekannten zu lösen. Wo doch der Umgang mit Computern so einfach ist, wie der Umgang mit Wasserhähnen. Man muss nur das Glas richtig herum darunter stellen, wenn man es voll Wasser möchte. Genau so ist es mit der Bedienung von Computern. Schade, dass das so wenige wissen.

Als Evers einer fünfjährigen Tochter einen Gefallen tun möchte, und sie Wolfgang Völz, der Stimme von Käpt’n Blaubär, vorstellt, ist die wichtigste Frage der Kleinen: „‘Gibt es Käpt’n Blaubär noch, wenn Sie jetzt bald tot sind?‘ Ich hoffe, Wolfgang Völz hat sich trotzdem ein bisschen gefreut.“

Horst Evers berichtet vom Absurden im Alltäglichen. Ihm gelingt es, in seinen Geschichten mit grotesker Weltsicht, die Wirklichkeit auszutricksen, so wird über ihn gesagt. Der Wahlberliner spielt seit fast zwei Jahrzenten vor regelmäßig vollen Häusern.

Fazit: Wer befreit über Ganzkörperadventskalender und Ähnliches auflachen möchte, hat hier sehr kurzweilige Lektüre

Horst Evers: Mein Leben als Suchmaschine.
Eichborn, April 2008.
160 Seiten, gebundene Ausgabe, 9,90 Euro.

Ralf Seybold

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