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(unbekannter Verfasser): Die Räuber vom Liang Schan Moor (13. Jahrhundert)
Jetzt bestellen bei amazon.de! In England erzählt man sich Geschichten über Robin Hood, in Spanien über El Cid, Deutschland hatte den Raubritter Götz von Berlichingen und in China kennt man Sung Kiang. Mitgliedern meiner Generation ist vielleicht noch die Serie „Die Rebellen vom Liang Shan Po“ ein Begriff, die auf diesem Volksbuch basierte. Sung Kiang wie so viele in Volksbücher eingegangene Protagonisten eine historische Gestalt, die im 12. Jahrhundert mit seiner Bande in den Sumpf- und Dschungelgebieten des Flusse Liang Schan Po hauste. Wobei hauste nicht ganz der treffende Ausdruck ist, er muss sich dort eine Bergfeste gebaut haben, die so uneinnehmbar war, dass sie die Regierungstruppen zur Verzweiflung trieb.

Europäische Ritter- und Räuberepen haben eines gemeinsam: Der Held ist immer ein edler Mann, der die Schwachen beschützt und nie auf den Gedanken kommen würde, etwa dem Wein im Übermaß zuzusprechen. Im Gegenteil sind gerade bezwungene Affekte ein Teil seines Charakters. Sung Kiang ist da erfrischend anders. Anders ist auch, dass nicht nur er im Mittelpunkt jeder Geschichte steht, sondern ebenso die Geschichten seiner Häuptlinge, aber auch seiner Gegner erzählt werden. Die Kapitel sind selten länger als zehn Seiten, Geschichten zusammengetragen aus den Erzählungen und Gesängen von Barden und Geschichtenerzählern.

Die Erzählungen selbst jahrhundertealt und aus einer fremden Kultur, die Übersetzung aus den dreißiger Jahren des letzten Jahrhunderts - lässt sich das nicht nur mühsam lesen? Nein, lässt es sich nicht. Im Gegenteil fliegen die Kapitel am Leser vorbei, selbst die fremden Namen sind kein Hindernis. Das liegt zum Teil auch an der fantastischen Übersetzung, die sinngebende Eigennamen übersetzt, wie etwa „Geisterschütz“ oder „Berg der klaren Lüfte“.

Wer einmal einen ganz anderen Einblick ins Mittelalter bekommen möchte, fährt mit diesem Buch hier gut.


(unbekannter Verfasser): Die Räuber vom Liang Schan Moor (13. Jahrhundert).
Insel, 2003.
861 Seiten, Taschenbuch, 16 Euro.

Regina Lindemann

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