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Siri Hustvedt: Die Leiden eines Amerikaners
Jetzt bestellen bei amazon.de! Erik Davidsen, Amerikaner norwegischer Abstammung, arbeitet als Psychiater und lebt seit seiner Scheidung allein in einem Haus in Brooklyn. Das Jahr 2004 wird für ihn und seine Schwester Inga zum „Jahr der Geheimnisse“. Der Vater ist gestorben, und in seinen Tagebüchern finden sie mysteriöse Andeutungen, die sie auf die Spur von Personen und Begebenheiten aus der Vergangenheit bringen. Gleichzeitig erfährt Inga, dass ihr verstorbener Mann, der gefeierte Literaturprofessor Max Blaustein, eine Geliebte hatte. Und in Davids Haus zieht Miranda ein, alleinerziehende Mutter einer 5-jährigen Tochter, die ebenfalls ein Geheimnis hat und von einem Mann verfolgt wird, der in fremde Häuser eindringt und Leute fotografiert ...

Wem „Was ich liebte“ gefallen hat, der wird auch das neueste Buch der New Yorker Autorin mögen. Dafür sorgt schon der typische Hustvedtsche Erzählstil, ihre Vorliebe für ungewöhnliche Figuren und Szenen sowie ihre bevorzugte Thematik: das Verhältnis von Leben und Kunst, Realität und Traum sowie das Überschreiten der Grenzen zwischen Kunst und Alltagswirklichkeit. Ihre Figuren haben Tiefe und wecken das Interesse des Lesers.
Doch hat das Buch einige Längen, verliert sich hin und wieder in ausufernden Reflektionen, und einige Handlungsfäden, die erst einmal Spannung erzeugen, laufen ins Leere oder finden eine relativ unbedeutende Auflösung. Auch fragt man sich, warum der Titel so gewählt wurde. Klar, es wird auch auf das amerikanische Trauma vom 11. 9. hingewiesen, aber Eriks Themen – seine Einsamkeit, seine Sehnsucht nach Nähe und familiären Zusammenhängen, seine Blicke in die Seelen der Menschen – sind nicht an eine bestimmte Nation gebunden.

Die Autorin versteht diesen Roman auch als Hommage an ihren Vater Lloyd Hustvedt, der tatsächlich ein Tagebuch hinterließ, aus dem sie hier zitiert und der so zum Vorbild für Eriks Vater Lars wurde.

Siri Hustvedt: Die Leiden eines Amerikaners.
Rowohlt, März 2008.
412 Seiten Hardcover, 19,90 Euro.

Susanne Tank

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