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Lincoln Child: Wächter der Tiefe
Jetzt bestellen bei amazon.de! Lincoln Child, geboren 1957, steht für faszinierende Thriller auf der Grenze von Wissenschaft und Mystery, die er meist zusammen mit seinem Autorenfreund Douglas Preston verfasst. "Riptide", "Thunderhead", "Ice Ship" oder die zum Teil auch verfilmten Romane um Special-Agent Aloysius Pendergast wie "Relic", "Attic" oder "Dark Secret" sind Beispiele für diese Zusammenarbeit. Inzwischen haben beide amerikanische Autoren auch einzeln erfolgreich Romane verfasst, die demselben Genre zuzuordnen sind. So sorgt Douglas Preston momentan mit seinem viel beachteten und zurecht hochgelobten Thriller "Credo" für Furore. Aber auch Lincoln Childs neuestes Einzelwerk, "Wächter der Tiefe", reiht sich qualitativ mühelos in den Kanon dieser gut zu lesenden Wissenschaftsthriller ein. Diesmal wird die Grenze zur Science-Fiction berührt. So erinnert das Buch in einigen Passagen an James Camerons Science-Fiction-Blockbuster "The Abyss - Abgrund des Todes" aus dem Jahre 1989.

Zum Inhalt: Das Team einer Bohrinsel entdeckt im Atlantik 40 Kilometer vor Grönland in 3000 Metern Tiefe etwas, das zunächst aussieht wie die Überreste von Atlantis. Eine gigantische Unterwasserstation wird errichtet, um den Fund freizulegen und genauer zu untersuchen. Dem wegen einer Fülle von rätselhaften Erkrankungen ins Team geholten Dr. Crane kommen jedoch schon bald Zweifel, ob es wirklich Atlantis ist, wonach die Forscher graben, oder möglicherweise etwas weitaus Außergewöhnlicheres, von dem eine große Gefahr ausgeht. Im folgenden entwickelt sich ein gut unterhaltender Thriller um Sabotage, machtgierige Militärs, klaustrophobische Enge auf dem Meeresgrund, einbrechendes Wasser und wissenschaftliche Detektivarbeit.

Das Buch kann dieselben Pluspunkte verbuchen wie nahezu alle Bücher von Lincoln Child und/oder Douglas Preston: Es ist außergewöhnlich spannend, stilistisch gut geschrieben, geht von einer hervorragenden Grundidee aus, ist atmosphärisch dicht und wissenschaftlich äußerst genau recherchiert. Kleiner Nachteil, der leider auch für mehrere Romane der beiden Autoren gilt: Das anfangs so ideenreich heraufbeschworene Faszinosum - in diesem Fall der sensationelle Fund unter Wasser - rückt im Verlauf des Romans gelegentlich etwas zu sehr in den Hintergrund, wird erdrückt von den langwierigen Streitigkeiten hier von Militärs und Wissenschaftlern. Ein bisschen weniger menschliches Hickhack, ein bisschen mehr Erforschung des Unbekannten hätte man sich da gewünscht. Dennoch bleibt "Wächter der Tiefe" insgesamt empfehlenswert für alle Freunde des Genres.

Mit "Darkness: Wettlauf mit der Zeit" ist für Januar 2009 bereits der nächste Preston/Child-Krimi angekündigt - diesmal wieder mit Aloysius Pendergast.

Lincoln Child: Wächter der Tiefe.
Wunderlich, September 2008.
446 Seiten, Hardcover, 19,90 Euro.

Andreas Schröter

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