Der himmelblaue Schmengeling
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Melanie Metzenthin: Die Kinder der Feuersäule
Jetzt bestellen bei amazon.de! Als Bauerntochter Tanita mit fünf zum ersten Mal ihre Mutter in die Stadt begleiten darf, fühlt sie sich zum Tempel hingezogen. Dort hört sie eine rufende Stimme, die offenbar niemand sonst wahrnimmt. Ihre Mutter ist entsetzt, aber der Hohepriester beruhigt sie: es ist der Ruf der großen Göttin.
Nach ihrem zwölften Geburtstag erfährt Tanita endlich, womit es dabei auf sich hat: sie ist ein Kind der großen Göttin, und muss ab jetzt im Tempel wohnen. Frohgemut macht sie sich auf den Weg.
Im Tempel lernt sie ihre Geschwister kennen und erfährt das Unfassbare: sie ist ein Drache! Wenn sie durch die grüne Feuersäule reist, wandelt sie ihre Gestalt und fliegt mit ihren Geschwistern durch das Land Moliabur. Es fällt ihr anfangs sehr schwer, ihre wahre Natur anzunehmen. Als dann die Menschen, die sie bisher für ihre Eltern gehalten hat, spurlos verschwinden, geht sie auf eigene Faust auf die Suche. Dabei gerät sie in einen Strudel aus Verrat und Verschwörung. Kann sie die finsteren Pläne durchkreuzen, die der Feind geschmiedet hat?

Schon das Buchcover ist einladend. Ein glänzendes Echsenauge umgeben von grünen Schuppen blickt den Leser an. Melanie Metzenthin ist mit ihrem Debütroman ein bezauberndes Werk gelungen. Tanita, die als Ich-Erzählerin durch den Roman führt, ist eine lebendige, runde Figur, der man gerne folgt. Das Land Moliabur und seine vielfältigen Einwohner sind gut durchdacht und schlüssig, es hat eine detaillierte Geschichte. Die Intrige passt wie Puzzleteile zusammen und das Buch ist so spannend, das es schwer fällt, es wegzulegen. In einer klaren Sprache mit lebendigen, flüssig zu lesenden Dialogen geschrieben, ist es ein kurzweiliges Lesevergnügen. Die Figuren sind liebevoll gezeichnet, mit teilweise skurrilen Eigenarten, die sie unverwechselbar machen. Bei allem Unterhaltungswert gewinnt Tanita aber auch wertvolle Erkenntnisse zum Thema Selbstannahme. Auch über Toleranz, Überwinden von Vorurteilen und der Frage, ob die Rassenzugehörigkeit oder die eigene Persönlichkeit wichtiger sind, finden sich gute Denkanstöße. Wem das Buch gefallen hat, wird sich sicher über diesen Geheimtipp freuen: die Autorin arbeitet an einer Fortsetzung.

Melanie Metzenthin: Die Kinder der Feuersäule.
Wurdack-Verlag, April 2008.
189 Seiten, Taschenbuch, 12,90 Euro.

Susanne Ruitenberg

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