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Peggy Wehmeier zeigt in diesem Buch, dass Märchen für kleine und große Leute interessant sein können - und dass sich auch schwere Inhalte wie der Tod für Kinder verstehbar machen lassen.
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Sven Regener: Der kleine Bruder
Jetzt bestellen bei amazon.de! Lange haben die Fans von Sven Regeners Helden Frank Lehmann warten müssen, nun ist er da, der dritte Band der Lehmann-Trilogie. Er verbindet den ersten Band „Neue Vahr Süd“ mit dem dritten, eben „Herr Lehmann“, der 2001 als erster erschien. Schwarz ist das Cover diesmal, so dunkel wie die Berliner Nächte, durch die sich Frank in nur knapp zwei Tagen bewegt. Dunkel auch die Autofahrt nach Berlin Anfang der Achtziger mit seinem Bremer Kumpel, dem Punk Wolli, der ihm in seinem pausenlosen Gelaber schon mal einen Vorgeschmack auf das Leben zwischen Hausbesetzern und verkrachten Künstlern gibt. Dort landet er nämlich, in der WG seines Bruders Manni, den hier allerdings alle Freddie nennen. Freddie macht Schrottkunst, doch ihn und seine Werke sucht Frank zunächst vergeblich. Keiner scheint zu wissen, wo sein Bruder steckt, also zieht er mit Karl, der sein bester Freund werden wird, durch Kreuzberger Punk-und Saufkneipen, wo sich allerhand skurrile Typen ein Stelldichein geben. Treffend porträtiert und ironisiert der Autor das Künstlermilieu des damaligen Kreuzberg, wo alles Kunst sein sollte und jeder ein Künstler sein wollte. Projekte, die sich „ArschArt“ nennen, untalentierte Lyriker und grottenschlechte Musiker. Egal-Hauptsache, man probiert sich aus. Obwohl Frank keine Ahnung von dieser Welt und ihren Gesetzen hat, bewegt er sich in ihr mit der bekannten Mischung aus Eigensinn und Lässigkeit.
Viel passiert nicht in den 48 Stunden, der Schwerpunkt liegt mehr auf einzelnen Szenen und Dialogen. Letztere sind meistens lakonisch- ruppig, und es gelingt Sven Regener, seine Figuren durch ihre Sprechweise zu charakterisieren. Es gibt ein paar sehr schöne, witzige Szenen, etwas, wenn Frank plötzlich bei einem Punkkonzert Bier verkaufen muss, weil der echte Händler eine Dose an den Kopf bekommen hat. Die Intensität und Tiefe der beiden anderen Romane erreicht „Der kleine Bruder“ allerdings nicht, die Figuren sind manchmal nur Stereotypen, der Schluss wirkt aufgesetzt. Trotzdem amüsant zu lesen für alle, die Frank Lehmann mögen.


Sven Regener: Der kleine Bruder.
Eichborn, September 2008.
262 Seiten, Hardcover, 19,95 Euro.

Susanne Tank

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