Mainhattan Moments
Mainhattan Moments
Susanne Ruitenberg und Julia Breitenöder haben Geschichten geschrieben, die alle etwas mit Frankfurt zu tun haben.
mehr ... ] [ Verlagsprogramm ]
 SIE SIND HIER:   HOME » LESELUST » Der Turm IMPRESSUM
NEWSLETTER
Abonnieren Sie unseren Newsletter.

Jetzt anmelden! ]

UNSERE TOP-SEITEN
1.) Literatur-News-Ticker
2.) Leselust
3.) Forum
4.) Mitmach-Projekt
5.) Schreib-Lust-News 6.) Ausschreibungen 7.) Wettbewerbs-Tipps
Uwe Tellkamp: Der Turm
Jetzt bestellen bei amazon.de! Selten hat ein Buch den Spitzenplatz der Bestsellerliste und einen Preis so verdient wie „Der Turm“ vom Deutschen Buchpreis-TrĂ€ger Uwe Tellkamp. Dieses Buch ist ein Meisterwerk.
Das fast 1000 Seiten lange Opus magnum ist ein Bildungsroman in der Tradition von Thomas Manns „Buddenbrooks“. Einen Kosmos einer untergegangenen Epoche, eine weit verzweigtes, monumentales, spannendes Gesellschaftspanorama, breitet der 40-jĂ€hrige, in Dresden geborene Autor aus. Er erzĂ€hlt von den letzten sieben Jahre der DDR, vom 4. Dezember 1982 in Dresden bis zum Jahr des Mauerfalls am 9. November 1989, dem Zusammenbruch des Staates.

Es ist die „Zeit ist des Teufels“. Zeit ist bei Tellkamp ein Instrument der VerĂ€nderung, „der Leim, an dem wir kleben“. Die Uhren und die Zeit ticken wie ein ostinater Rhythmus durch das Buch.
Im Dresdner TurmstraßenVillenviertel leben Intellektuelle, ein Chirurg, eine Krankenschwester, Lektoren, RechtsanwĂ€lte abgeschottet wie in einem Elfenbeinturm. Resigniert kommentieren sie den Verfall der Gesellschaft, in dem BildungsbĂŒrger keinen Platz haben, schwanken zwischen Anpassung und Aufbegehren. Die Turmgesellschaft will frei leben. Ihr gegenĂŒber steht der Bezirk Ostrom, in dem das Leben der Menschen verwaltet wird. Das Schwelgen in Nostalgie, die Liebe zum alten Dresden, verbindet die Turm-Bewohner, die sich ihren Zauberberg geschaffen haben.

Tellkamp entfĂŒhrt er mit soghafter Sprachmacht, einem ĂŒberwĂ€ltigenden Wortschatz und ErzĂ€hlstil, der ins 19. Jahrhundert versetzt, in eine romantische MĂ€rchenwelt und bleibt dennoch genauer Beobachter seiner Geburtstadt. Phantastische Elemente gibt es in dem Roman, AnklĂ€nge an Goethe und Manns Buddenbrooks.
Eine Hundertschaft von Figuren lĂ€sst er aufmarschieren. Die Turmbewohner schickt der Autor, der jetzt in Freiburg lebt, am Schluss heraus aus dem Turm, hinab in die Stadt zu den Demonstrationen. Und dann sind sie frei. Der Mauerfall bringt den Turm zum EinstĂŒrzen. Wie die Menschen damit klar kommen, will Tellkamp im Folgeroman erzĂ€hlen. Er soll im Leipzig der Nachwendejahre spielen.

Uwe Tellkamp: Der Turm.
Suhrkamp, September 2008.
976 Seiten, Hardcover, 24,90 Euro.

Julia Gaß

Wie hat Ihnen diese Rezension gefallen? Schreiben Sie uns!
Name:


E-Mail:


Auf welches Buch beziehen Sie sich?


Text:

ANZEIGEN
Das Buch Der Turm von Uwe Tellkamp jetzt bestellen bei:
Jetzt direkt bei amazon.de bestellen! Jetzt direkt bei bol.de bestellen! Jetzt direkt bei buch.de bestellen! Jetzt direkt bei buecher.de bestellen! Jetzt direkt bei libri.de bestellen! Jetzt direkt bei thalia.de bestellen!
 LINKTIPPS: Naturwaren
Copyright © 2006 - 2026 by Schreiblust-Verlag - Alle Rechte vorbehalten.