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Bernd Perplies: Tarean – Sohn des Fluchbringers
Jetzt bestellen bei amazon.de! »Tarean – der Fluchbringer« wendet sich einem sehr klassischen Gebiet der Fantasy zu. Fans von Geschichten um tapfere Ritter und Alben kommen hier voll und ganz auf ihre Kosten. Die Hauptfigur ist der sechzehnjährige Tarean, ein Waisenjunge, dem ein Fluch, den sein Vater vor Jahren über das Land gebracht hat, noch sehr zu schaffen macht. Ungewollt verhalf sein Vater an dem Tag von Tareans Geburt dem bösen Hexenmeister Calvas zu einem Sieg über sein Heimatland und verstarb letztendlich, während sein Sohn geboren wurde. Der Junge wuchs ohne Eltern auf und war fortwährend den Sticheleien seiner Altersgenossen ausgesetzt. Denn Tareans Vater, Anreon von Agialon, wird im Volksmund als Fluchbringer bezeichnet.
Nachdem Tarean, der in der Kunst des Schwertkampfes ausgebildet wurde und von den Unruhen des Landes unbeschadet auf der Festung Dornhall aufwuchs, während einer Schlacht eine Erscheinung seines Vaters sieht, beschließt er, dessen Namen rein zu waschen und die Macht des Hexenmeisters Calvas für immer zu brechen. Mit Esdurial, der magischen Klinge seines Vaters, und einigen auf dem Weg gewonnenen Verbündeten macht er sich auf zu dem größten Abenteuer seines Lebens.

Mit kleineren und größeren Spannungsbögen wird hier auf lange Zeit hin der Leser bei der Stange gehalten. Selbst wenn man es wollte, man kann »Tarean« nicht aus der Hand legen. Den klassischen Gebieten der Fantasy zugetane Leser finden hier schlichtweg alles, worauf es ankommt, eingewoben in stets passende Worte.

Da bei diesem Buch scheinbar Wert auf Vergleiche gelegt wird, möchte ich diese gerne ziehen – mein Interesse, das muss ich zugeben, erweckte auch die Werbung auf der Homepage, die versprach, das Buch sei „in der Tradition von »Eragon« und »Der goldene Kompass«“, dies wird auch auf dem Einband aufgegriffen. Parallelen zu den »Eragon« Büchern sehe ich problemlos, ohne dass »Tarean – der Fluchbringer« übermäßig von Paolini kopieren würde. Selbst wer die eine Reihe kennt, wird bei der anderen noch sehr gut unterhalten werden. Problematischer erschien mir der Vergleich mit Phillip Pullman, da dies eines der letzten Fantasy-Bücher wäre, die mir zu »Tarean« in den Sinn kämen. Hier ist es für mich – obwohl ich die Bücher um Lyra in- und auswendig kenne – kaum möglich Ähnlichkeiten zu erkennen, da sich Phillip Pullman noch nicht einmal der klassischen Fantasy zuwendet.

»Tarean« hat in meinen Augen diese Vergleiche nicht nötig. Das Buch kommt nicht nur mit wunderschöner Umschlaggestaltung daher, es hält für mich auch die Mystik, die eben dieser Umschlag verspricht, in seinem Inneren. Es liest sich sehr flüssig und angenehm, weiß immer durch spannende Stellen zu verzaubern und bringt eigene es kennzeichnende Stilmittel hervor. In diesem Zusammenhang haben es mir die Sätze angetan, die zwischen der eigentlichen Handlung fortgeführt wurden, und die Traumsequenzen von Tarean.

Besonders zur Mitte hin, als die Gruppe zusammengefunden hat, entwickelt Bernd Perplies auch einige witzige Stellen, denn unterschiedlicher könnten die Gefährten nicht sein. Während es Tarean zu Beginn noch an Kampfpraxis fehlt, reift er zusehends. Irrlicht Moosbeere ist klein, zierlich und aufgeweckt, ganz gegensätzlich zum bulligen Werbären Bromm ... und die unnahbare Albin Auril darf man auch nicht vergessen. Sie ergänzen einander – auch außerhalb des Schlachtfeldes – perfekt, auf der anderen Seite kommt es zu amüsanten Auseinandersetzungen und Missverständnissen. Für mich war es diese bunt zusammen gewürfelte Mannschaft, die das Buch interessant gemacht hat.

Bernd Perplies: Tarean – Sohn des Fluchbringers.
Egmont Lyx, August 2008.
352 Seiten, Klappbroschur, 12,95 Euro.

Janine Gimbel

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