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Wo ist die Grenze zwischen Pornografie und Erotik? Die 30 scharfen Geschichten in diesem Buch wandeln auf dem schmalen Grat.
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Julius von Vo├č (Hrsg: Ulrich Blode): Ini (1810)
Jetzt bestellen bei amazon.de! Julius von Vo├č erz├Ąhlt die Geschichte des jungen Guido, der im 21. Jahrhundert mit seinem Lehrmeister auf eine Weltreise geschickt wird, um seine Bildung zu vollenden. Auch die von ihm angebetete Ini verlangt, dass er sich erst vervollkommnen m├╝sse, ehe sie ihn erh├Âren kann. Anhand von Guidos Reisen und Erfahrungen beschreibt Julius von Vo├č sehr anschaulich und bildgewaltig, wie er sich die Zukunft vorzustellen vermag. Man merkt hier in jeder Zeile, dass er die Tr├Ąume des 19. Jahrhunderts verwirklicht sieht: Krankheiten haben keinen Schrecken mehr oder sind ganz ausgerottet, menschliche Makel werden einfach beseitigt, es gibt sie im vereinten Europa nicht mehr. Weisheit hat jeder und es strebt auch jeder danach. Der ganze Roman steht auf dem Boden des Glaubens an die teleologische Entwicklung der Menschheit: Geschichte ist ein stetes Fortschreiten hin zum Besseren, bis irgendwann die Entwicklung abgeschlossen ist und das echte menschliche Zeitalter anbricht. Zwar ist man in Vo├č 21. Jahrhundert noch nicht ganz so weit, aber auf gutem Wege.

An seinem Zukunftsszenario lassen sich die Denkweise des Autors und seiner Zeit nachvollziehen. In seiner Zukunft erschlie├čt man nicht den Weltraum, daran wird nicht einmal gedacht, sondern die Tiefsee mit ihren Ungeheuern. Auch sind es nicht Maschinen, die den Menschen das t├Ągliche und besondere Leben erleichtern, sondern gro├če Tiere ziehen Schiffe und Luftschiffe. Der Krieg und seine Entwicklung spielen eine recht gro├če Rolle, Vo├č war im wahren Leben Offizier und besch├Ąftigt sich auch in seinem Werk intensiv mit der Entwicklung von Waffen und Kriegstechniken, aber auch damit, wie man dem Problem arbeitsloser Soldaten begegnen k├Ânnte.

Ini ist ein Bildungsroman, ein Zukunftsroman und ein sehr romantischer Roman im literaturwissenschaftlichen Sinne. Guido muss erst Pr├╝fungen bestehen, ehe er sich Ini n├Ąhern darf, er muss sich erst so vervollkommnen, dass man es seinem ├Ąu├čeren Erscheinungsbild ansieht.

Trotz der altert├╝mlichen Sprache macht es Spa├č, sich auf Vo├č einzulassen und seine Utopie nachzuvollziehen. Kenntnisse ├╝ber das geisteswissenschaftliche Denken seiner Zeit sind jedoch hilfreich, um Vieles nachvollziehen zu k├Ânnen.

Julius von Vo├č (Hrsg: Ulrich Blode): Ini (1810).
Utopica, Oktober 2008.
212 Seiten, Hardcover, 29,98 Euro.

Regina Lindemann

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