Burgturm im Nebel
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"Was mögen sich im Laufe der Jahrhunderte hier schon für Geschichten abgespielt haben?" Nun, wir beantworten Ihnen diese Frage. In diesem Buch.
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Inge Löhnig: Der Sünde Sold
Jetzt bestellen bei amazon.de! Agnes Gaudera hat vor einem Jahr ihren Mann und ihre Tochter bei einem Wohnungsbrand verloren. Nach Monaten der Lethargie kauft sie ein Haus in Mariaseeon (nicht weit von München), um ihr Leben wieder in den Griff zu bekommen. Kaum hat sie ihre Kisten ausgepackt, steht ihre Nachbarin vor der Tür: der fünfjährige Jakob ist spurlos verschwunden, ob Agnes beim Suchen helfen kann?
Kommissar Dühnfort, ein Kommissar aus Hamburg, der jetzt in München lebt, leitet die Ermittlungen.
Agnes, die fanatische Joggerin, findet den Jungen nackt im Wald. Sie trägt ihn während des Bittgottesdienstes, der zu seiner Rettung abgehalten wird, zur Kirche. Aber diese Entführung ist erst der Anfang. In diesem beschaulichen Dorf, in dem jeder jeden kennt, die Kirche gut besucht ist und sich die Nachbarn gegenseitig helfen, lauert ein Wahnsinniger. Er will die Sünder bestrafen:
Römer 6.23 - Denn der Sünde Sold ist der Tod; die Gabe Gottes aber ist das ewige Leben in Christus Jesus, unserm Herrn.
Und seine nächsten Opfer hat er sich schon ausgesucht ...

Das Buch beginnt in der Perspektive des Täters, wie er das schlafende Kind betrachtet. Besser kann man kaum in die Geschichte gezogen werden. Vorwiegend aus Agnes’ Sicht erzählt, erhält der Leser in Einschüben immer wieder Einblicke in den kranken Kopf des Wahnsinnigen. Mit Agnes bin ich schnell warm geworden, sie ist sehr lebendig geschildert und vielschichtiger als es auf den ersten Blick aussieht. Die Autorin spielt wunderbar mit Wetterphänomenen zur Unterstreichung der Handlung, ohne dass es wie ein billiger Effekt wirkt. Das Dorf und seine Bewohner sind liebevoll und anschaulich gezeichnet. Dühnfort ist eine interessante Figur, er wird hier in seinem ersten Band allerdings eher unaufdringlich beschrieben, so dass Agnes die Hauptfigur bleibt. Das gefällt mir persönlich besser als Krimis, in denen es nur um die Befindlichkeit des Ermittlers geht, und der Fall in den Hintergrund gedrängt wird. So bleiben vor allem auch in den kommenden Bänden noch Facetten von ihm – und von seinen Kollegen - zu entdecken. Manche Leser bemängelten die Rückblenden, in denen die Vergangenheit der Figuren ausgeleuchtet wird. Mich haben sie nicht gestört, denn sie ermöglichten tiefere Einblicke in die Figuren, die dadurch lebensechter wurden. Zudem empfand ich sie als willkommene Atempause in der ansonsten rasanten, sehr spannenden Handlung, die es dem Leser sehr schwer macht, die Lektüre zu unterbrechen, was nicht zuletzt an den gelungenen Wendungen liegt. Auf den nächsten Dühnfort freue ich mich jetzt schon.


Inge Löhnig: Der Sünde Sold.
Ullstein, Oktober 2008.
432 Seiten, Taschenbuch, 8,95 Seiten.

Susanne Ruitenberg

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