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Die Fantasy haben wir in dieser von Alisha Bionda und Michael Borlik herausgegebenen Anthologie beim Wort genommen. Vor allem fantasievoll sind die Geschichten.
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Fred Vargas: Das Zeichen des Widders
Jetzt bestellen bei amazon.de! Mein erster Roman von Fred Vargas war "Das Orakel von Port-Nicolas". Schnell folgten andere Highlights wie "Der vierzehnte Stein", "Fliehe weit und schnell" oder zuletzt "Die dritte Jungfrau". Ich war immer begeistert. Fred Vargas versteht es, skurrile Geschichten, Charaktere und Gedanken zu einzigartiger Prosa zu vermengen, wobei mir das Wort "Kriminalroman" schon fast zu billig daher kommt. Der Aufbau, das Gespür für vermeintlich unwesentliches, welches sie in die Gedankenwelt ihres Protagonisten Kommissar Adamsberg und seinem zwar alkoholabhängigen, gleichwohl genialen Partner Danglard, legt, ist einfach einsame Klasse. Nun bekomme ich ihre neue Produktion "Das Zeichen des Widders" geschenkt und habe mich mit Freude draufgestürzt. Kaum habe ich angefangen, war ich schon fertig. Dieser "Roman" ist zwar routiniert im Vargasstil konstruiert, hätte aber als Büchlein erschienen, nur ca. 150 Seiten, wenn überhaupt. Die ganze Geschichte ist ein Comic Krimi. (Zeichnungen eines gewissen Baudoin) Da muss man schon durchatmen, denn ich habe mich auch schon früher selten für dieses Genre interessiert. Und hat man einmal die Figuren gezeichnet gesehen, dann reicht mir das im Grunde. Also ich weiß echt nicht, was das soll. Alles andere ist schnell erzählt.

Ein durchgeknallter, selbsternannter Guru, eine Mischung aus ekeligem Zeug, Esoterik und vermeintlicher Spiritualität, alles krude, wird von zwei Straßenkids in gewohnter Manier überfallen. Dieser Verrückte hat es allerdings in sich und weiß sich zu wehren, denn all seine kleinen Heiligtümer, uralte Zähne, Haarbüschel, etc. sowie 30000 €, haben die Jungs mitgehen lassen. Er spürt einen von Ihnen auf und bringt ihn kurzerhand um und hinterlässt Rätsel in Form eines eingeritzten Widdersymbols auf der Haut. das erinnert unsere Polizisten an frühere Fälle. Wir sind also auf der Spur eines verrückten Serienkillers. Einer der beiden Jungs versucht mit heiler Haut davon zu kommen, das klappt aber nur mit dem genialen Beistand von Adamsberg. Zwischendurch erzählt uns Vargas von einer außergewöhnlichen Familie, wo der Vater, ein bildender Künstler aus Abfallprodukten den Berninibrunnen in Rom, nachbaut. Ach ja, was soll ich sagen, ich empfehle dieses Buch all denen, die Comics lieben und sich darüber vielleicht mal angewöhnen auch Romane lesen zu wollen. Aber sonst?

Fred Vargas: Das Zeichen des Widders.
Aufbau, September 2008.
222 Seiten, Hardcover, 22,95 Euro.

Fred Ape

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